Die Grünen und der Segen Gottes

Was nun, Herr Ministerpräsident?
Am 15.11.10 legte der damalige Fraktionsvorsitzende der Grünen, W. Kretschmann, ein Gutachten des renommierten Verfassungsrechtlers Prof. Hans Meyer vor. (Siehe www.bawue.gruene-fraktion.de, „Pressearchiv“). Meyer schrieb: „Die Finanzierungsverträge zu S21 und zur Neubaustrecke sind nichtig. Der Schienenausbau ist eindeutig Bundesangelegenheit. In der Konsequenz bedeutet die Mitfinanzierung von S21 durch das Land einen groben Verstoß gegen die Verfassung (Art. 104a Abs. 1 GG), wonach der Bund und die Länder jeweils gesondert die Ausgaben, die sich aus der Wahrnehmung ihrer Aufgaben ergeben, selber finanzieren müssen.“ Kretschmann sagte anschließend: „Falls die Grünen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg Regierungsverantwortung tragen, werden wir die Zahlungen sofort einstellen und bereits gezahlte Beträge zurückverlangen.“ Auf Anweisung von MP Kretschmann hat das Land am 31.8.11 eine Rate von 50 Mio Euro an die Deutsche Bahn AG für S21
 überwiesen. Hätte das Land nicht gezahlt, hätte die DB dagegen klagen müssen und die Verfassungsmäßigkeit der Mischfinanzierung wäre gerichtlich überprüft worden.
S21 mit Gottes Segen?
Bei einer Pro S21 Kundgebung am 27.8. in Stuttgart rief der SPD Fraktionsvorsitzende Claus Schmiedel im Namen der BefürworterInnen aus: „Wir sind die Guten“. Doch damit nicht genug. Er sagte weiter: „Über Stuttgart 21 ruht Gottes Segen“. Der kath. Betriebsseelsorger Paul Schobel kommentiert dazu (siehe www.kontext-wochenzeitung.de): „Die kritische Christenheit wendet sich angesichts dieser schrägen Bahnhofs-Theologie mit Grausen. Gott hat auf dem „Roten Punkt“ eines Bauprojekts so wenig zu suchen wie einst auf den Koppelschlössern deutscher Soldaten.“ Und was sagt unsere Kernener SPD?

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Heiner Geißler – Wahrsager, Prophet, Hellseher

In seinem „Bürgerbrief 49“, den er immer bei den Montagsdemos verteilt, schrieb Peter Grohmann von den AnStiftern Stuttgart am 11.7. über den berühmtesten „Schlichter“ der Republik: „vor ein paar Tagen wandelte Heiner Geißler ganz schlicht durch die ehrwürdige Tübinger Universität und verkündete einem staunenden Publikum, dass der Stuttgarter Bahnhof so oder so gebaut würde. Mit so meinte er nicht den schicken Solarbahnhof K21 mit seinen rund 60 Zügen pro Stunde, sondern den neuen…, ein wenig teureren unterirdischen Bahnhof. Es ist schön, beim Faktencheck jemanden wie Heiner Geißler im Boot zu haben: Wahrsager, Prophet, Hellseher – alles in einer Person. Natürlich nie Schlichter, weder damals noch morgen. Wie schön, dass sich ein so kluger Mann auch mal verplappert und ganz aus Versehen damit herausrückt, was er wirklich denkt und wo er wirklich steht: Auf der anderen Seite.“ Das hat auch sein (am Ende des Stresstestes gemachter)
Vorschlag eines kombinierten Kopf- und Tiefbahnhofes gezeigt. Dies ist ein geschicktes Manöver, um den Widerstand zu spalten und von den technischen und finanziellen Ungereimtheiten des Tiefbahnhofs abzulenken. Denn Geißler ist ein alter politischer Fuchs, der perfekt die Regeln beherrscht, mit denen die Herrschenden schon immer (und meistens erfolgreich) ihre Vorhaben durchgesetzt haben. Eine davon ist: teile und herrsche. Teile die Bewegung der GegnerInnen und umso leichter wird es dir gelungen, dein Vorhaben durchzusetzen. Mal sehen, ob es in diesem Fall auch funktioniert.
Unser nächstes Treffen: Mi, 24.8., 20 Uhr, TV-Heim Stetten. Gäste sind immer herzlich willkommen. Unsere Webseite: www.kernen21.de. Und die Montagsdemos gehen weiter, auch in den Ferien: 18 Uhr, Hauptbahnhof.

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Der Weihnachtsmann ist wieder da – Stresstest, Stresstest, ha, ha, ha

In den letzten Wochen wurde in allen Massenmedien rauf und runter gejubelt, die Bahn habe den in der Schlichtung vereinbarten Stresstest (30%ige Kapazitätssteigerung gegenüber dem bestehenden Kopfbahnhof) bestanden, es könne deshalb nun endlich gebaut werden und wir sollten unseren unsinnigen Widerstand einstellen. Dabei handelt es sich aber um ein gut eingefädeltes Täuschungsmanöver der Bahn, das leider auch von unseren Lokalzeitungen unterstützt wird. Boris Palmer hielt dazu am Do, 4.8. einen brillanten Vortrag im Stuttgarter Rathaus, aus dem wir in Ausschnitten zitieren. (Gesamte Rede auf www.fluegel.tv/beitrag/1595): Der Gutachter SMA schreibt nicht, dass die Bahn den Stresstest bestanden hat, sondern dass der vorgelegte Fahrplan „wirtschaftlich optimal“ sei. Das ist ausschließlich die betriebswirtschaftl. Sicht der Bahn, nicht unser Interesse als KundInnen. Es heißt nämlich, dass Verspätungen nicht abgebaut, sondern nur nicht schlimmer
 werden. Die eigentlich vereinbarte „Premium-Qualität“ für den neuen Bahnhof (= max. Pünktlichkeit und Abbau von Verspätungen) wird von der Bahn mit dem Argument abgelehnt, das sei Verschwendung. Im 200 Seiten langen Gutachten listet SMA insg. 100 Mängel beim vorgelegten Fahrplan auf, z.B. bei der S-Bahn. So gehen die Planer davon aus, dass die S-Bahnen im Tiefbahnhof max. 30 Sekunden halten. Überprüfen sie doch mal zur Hauptverkehrszeit diese Behauptung mit einer Stoppuhr und teilen Sie uns das Ergebnis mit, z.B. bei unserem nächsten Treffen, Mi, 24.8., 20 Uhr. TV-Heim.
Der Kabarettist Urban Priol sagt zu S21: „Der Bahnhof muss deshalb unter die Erde, damit im Sommer die ICEs gekühlt werden können, wenn die Klimaanlagen mal wieder reihenweise ausgefallen sind“.

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3. Platz beim Fotowettbewerb der Volksbank

Fotowettbewerb Volksbank KernenZu ihrem 125-jährigen Jubiläum veranstaltete die Kerner Volksbank einen Fotowettbewerb für Vereine, bei dem wir uns mit unserem Pappkarton-Nahverkehrszug beteiligten, den wir auch schon beim Festzug des Musikvereins einsetzten. Mit diesem „Zigle“ wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die Bahn den Nah- und Regionalverkehr vernachlässigt (siehe ständige Verspätungen und Zugausfälle), zugunsten eines völlig überteuerten und unnötigen Prestige-Tiefbahnhofs. Bei diesem Fotowettbewerb gewannen wir den 3. Preis in Höhe von 75 Euro. Wir spenden dieses Geld dem Rechtshilfefonds, der die Opfer des Polizeiübergriffe vom 30.9.10 im Schloßpark betreut. Übrigens: Bei diesem Polizeieinsatz, der sich demnächst jährt, wurden auch 2 Demonstrierende aus Stetten durch Pfefferspray verletzt, darunter ein 17-jähriger Jugendlicher.
S21 kein kommunalpolitisches Thema?
Bei unserer letzten Sitzung besuchte uns ein direkt an der Bahnstrecke wohnender Mann aus Beutelsbach, S21-Befürworter, der sich darüber empörte, dass bei der von Boris Palmer in der letztjährigen Schlichtung vorgeschlagenen Lösung für einen verbesserten Kopfbahnhof K21 ein drittes (Güter-) Gleis im Remstal gebaut würde. Diese (nächtlichen) Güterzüge führen dann direkt an seinem Haus bzw. auch an den Häusern vorbei, die in Rom nahe der Gleise gebaut sind. S21/K21 ist also doch ein kommunalpolitisches Thema. Darauf machten wir kürzlich auch die UFW und BM Altenberger aufmerksam, die wir bei öffentl. Veranstaltungen besuchten, nachdem sie im Frühjahr das Angebot für ein Gespräch mit unserer Initative abgelehnt hatten. Wir wollten dabei über die Auswirkungen von S21 auf unsere Gemeinde sprechen. Nach wie vor hoffen wir auf ein dementsprechendes Gespräch mit SPD und CDU.

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Stimmen aus unserer Gemeinde zu S21

Bei S21 wird von den Befürwortern ja oft behauptet, es sei ein „Fortschrittsprojekt“. Dazu ein paar Gedanken: Es sind diese Freunde des Fortschritts, die uns vor 40 Jahren erzählt haben, als wir damals gegen die Atomkraftwerke demonstrierten, dass wir AKW-GegnerInnen wieder wie „Affen auf den Bäumen“ leben wollten. Heute, nach Hunderttausenden von Toten und Krüppeln der Reaktorkatastrophen, schalten die Parteifreunde der Fortschrittsfreunde von damals die tödlichen Atomkraftwerke ab.
Allerdings ist nun eine neue Generation von „Fortschrittsfreunden“ aus CDUSPDFDP am Werk, die uns erzählen wollen, dass die in den letzten Jahrzehnten erfolgte systematische Zerstörung der Bahninfrastruktur in der Fläche und beim Güterverkehr und der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für Geschäftsreisende unser neuer „Fortschritt“ sei. Die PendlerInnen, das „gemeine Volk“ der Bahnreisenden (und 90% der Kundinnen des Hauptbahnhofs), auch Hunderte aus Kernen, werden dafür jeden Tag in proppenvolle Züge gestoppt und sollen mit ihren Steuergeldern den unsinnigen Tiefbahnhof bezahlen. Geplant wurde und wird dies alles von Bahnchefs, die allesamt aus der Luftfahrt- und Autoindustrie kommen. Herr Grube z.B., früher Airbus und Daimler, war ein wichtiger Architekt der „Welt-AG“ des Daimler-Konzerns (mit Chrysler und Mitsubishi). Auch ein gescheitertes „Fortschritts“-Projekt, bei dem zweistellige Milliardenbeträge in den Sand
 gesetzt wurden. Wollen wir unsere Zukunft (im Bahnverkehr und überhaupt) diesen „Herren des Fortschritts“ anvertrauen?“ Ebbe Kögel, Heimatforscher, Stetten.

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Meinungsumfrage in Rom mit Mehrheit gegen Stuttgart 21

Am vergangenen Samstag führten wir erneut eine Meinungsumfrage zum geplanten Tiefbahnhof durch, diesmal in Rom, mit der Frage: „Wenn am kommenden Sonntag eine Volksabstimmung zum Stuttgarter Bahnhof wäre, wie würden Sie dann abstimmen?“. Insg. 153 Personen (=100%) wurden befragt. 50 (32,7%) hatten keine Meinung. 48 (31,4%) waren für den Bau von S21. 55 (35,9%) sprachen sich für K21, also den Erhalt und Ausbau des bestehenden Kopfbahnhofes aus. Fazit: In Rom gibt eine Mehrheit gegen S21, wenn auch nicht so deutlich wie letzte Woche in Stetten (Verhältnis Gegner zu Befürworter 2:1). Für die Gesamtgemeinde heißt dies: 24,7% der Befragten sind für S21, 46,4% gegen S21 bzw. für K21. Ein eindeutiges Ergebnis, das unsere seitherigen Erfahrungen bestätigt: Die Mehrheit gegen S21 in Kernen steht. Aber eine Volksabstimmung wird nicht notwendig sein. S21 wird vorher fallen, weil immer weitere finanziellen Tricksereien der Bahn bekannt werden und es so dilettantisch geplant wurde, dass einem die Haare zu Berge stehen, wenn man sich mit den technischen Details (z.B. zum Fahrplan) näher beschäftigt.

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Nur mal so zwischendurch…

„Wenn Du glaubst, du wärst zu klein, um Einfluss ausüben zu können, dann versuch mal, mit einem Moskito zusammen in einem Zimmer zu schlafen.“

(Afrikanisches Sprichwort)

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Meinungsumfrage in Stetten mit eindeutigem Ergebnis

Am vergangenen Samstag führten wir von 9 bis 12 Uhr vor der Alten Schule in Stetten eine Meinungsumfrage zum geplanten Tiefbahnhof durch, mit der Frage:

„Wenn am kommenden Sonntag eine Volksabstimmung über S21 wäre, wie würden Sie dann abstimmen?“

Insg. 179 Personen (=100%) wurden befragt. 46 (25,7%) hatten keine Meinung bzw. konnten oder wollten nichts sagen. 34 (19%) sprachen sich für den Bau von S21 aus. 99 (55,3%) sprachen sich gegen den Bau von S21 bzw. für einen Ausbau des bestehenden Kopfbahnhofes aus. Ein eindeutiges Ergebnis, das unsere Erfahrungen der letzten Jahre bestätigt: In Stetten gibt es eine breite Mehrheit gegen S21!
Infostand in Rom am Sa, 16.7., 9-12 Uhr
Nun sind wir gespannt, wie die Meinungsumfrage am kommenden Samstag in Rom ausgehen wird. Sie finden unseren Infostand von 9-12 Uhr vor dem TREFF-Markt in der Stettener Straße. Dort können Sie nicht nur abstimmen, sondern auch mit uns diskutieren oder Flugblätter und Broschüren zu K21 mitnehmen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Stimmen aus unserer Gemeinde zu S21

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K21 Kernen informiert – demonstriert – feiert am Samstag, 9. Juli 2011

Die Auseinandersetzung um den Bau des umstrittenen Tiefbahnhofs Stuttgart21 geht in ihre entscheidende Phase. Es ist wohl nur noch eine Frage von Wochen, bis die Projekt beerdigt wird – gerät doch die Bahn wegen ihrer Geheimhaltungs- und Täuschungspolitik immer mehr unter Druck.
Damit auch der Druck von unten aufrechterhalten bleibt, ist die K21 Initiative Kernen am kommenden Samstag mit einem Infostand vor der Alten Schule in Stetten präsent. Wir informieren über die neuesten Entwicklungen und führen eine improvisierte „Volksabstimmung“ als Straßenumfrage durch. (So wie das die MeinungsforscherInnen immer vor den Wahlen machen). Wir wollen wissen, wie sich die StettenerInnen entschieden, wenn morgen eine Volksabstimmung über S21 stattfände. Und das alles ohne das sog. „Quorum“.
Anschließend fahren wir nach Stuttgart zur Großdemo, die dieses Mal unter dem Motto „Baustopp für immer“ stattfindet. Es sprechen Brigitte Dahlbender, Heinrich Steinfest und Volker Lösch. Anschließend Menschenkette um Nord- und Südflügel. Beginn: 14.30 Uhr, direkt am Hauptbahnhof.
Nach Infostand und Demo steht Feiern auf der Tagesordnung. Nein, wir feiern noch nicht das Ende von S21, das kommt, wie gesagt, erst nach der Sommerpause. Sondern wir treffen uns ab 19 Uhr im Stettener Gewann „Buggl“ zum zwanglosen Gedankenaustausch. Gäste sind herzlich willkommen. Eine gute Gelegenheit, uns mal kennenzulernen, um zu sehen, dass wir weder „verbissen, verbohrt noch rechthaberisch“ sind, sondern eine lustige Truppe, die nach dem Grundsatz handelt, dass Politik auch Spaß machen soll. Es gibt Paella und Getränke. Wegbeschreibung nach Email an mail@kernen21.de

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Wir informieren, demonstrieren und feiern

Wir informieren – Infostand am 9.7. in Stetten Am kommenden Samstag, 9.7., sind wir mit einem Infostand von 9 bis 12 Uhr vor der Alten Schule in Stetten vertreten. Wir informieren über die neuesten Entwicklungen zum geplanten Tiefbahnhof und führen eine improvisierte „Volksabstimmung“ als Straßenumfrage durch. (So wie das die MeinungsforscherInnen immer vor den Wahlen machen). Wir wollen wissen, wie sich die StettenerInnen entschieden, wenn morgen eine Volksabstimmung über S21 stattfände.

Wir demonstrieren – Großdemo in Stuttgart Ebenfalls am Sa, 9.7. um 14.30 Uhr findet vor dem Hauptbahnhof die nächste Großdemo gegen den kropfunnötigen Tiefbahnhof statt. Es sprechen Brigitte Dahlbender, Heinrich Steinfest und Volker Lösch.

Wir feiern – Sommerfest am Samstagabend Nach Infostand und Demo feiern wir. Nein, noch nicht das Ende von S21, das kommt wohl erst nach der Sommerpause. Wir treffen uns ab 19 Uhr auf dem „Buggl“ zum zwanglosen Gedankenaustausch. Gäste sind herzlich willkommen. Eine gute Gelegenheit, uns mal kennenzulernen, um zu sehen, dass wir weder „verbissen, verbohrt und rechthaberisch“ sind, sondern eine lustige Truppe, die nach dem Grundsatz handelt, dass Politik auch Spaß machen soll. Es gibt Paella und Getränke.

Tipp: Pfarrerin Guntrun Müller–Enßlin: ‚Stuttgart 21’ – Einmischung ist Christenpflicht ? Fr, 8.7. 19:00 Uhr, Künkelin-Halle Schorndorf.

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Für alle, die den Dreh raushaben

Mit der S-Bahn ab 2 Euro zum Stuttgarter Flughafen

Zu lesen auf einer Frisbeescheibe, die die Bahn, als Teil einer Werbekampagne für die S-Bahn als Flughafenzubringer, vor nicht allzu langer Zeit, verteilt hat. Zu Recht, wird doch mittels S-Bahn, die Region mittlerer Neckar effektiv an den Flughafen angebunden. Wir Remstäler, können ohne Umsteigen den Flughafen erreichen. Mit Stuttgart 21 müssten wir im Hauptbahnhof umsteigen und würden in einem, den Terminals weit entfernten, 35 Meter tiefen, noch nicht einmal planfestgestellten Filderbahnhof landen. Dies wäre wohl für die meisten Verbindungen langwieriger und in jedem Fall erheblich teurer. Wer die momentane Fahrzeit zum Flughafen vom Hauptbahnhof noch verkürzen will, braucht dazu keinen 900 Tonnen schweren ICE, der könnte eine Espress-S-Bahn ohne Zwischenstopps zum Flughafen einrichten, sofort und nicht erst in 15 Jahren.

Wer abheben will, muss OBEN BLEIBEN Michael Becker S-Bahn Fan aus Endersbach

Werbung der Bahn

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Never change a wining team

Wäre Personenbeförderung eine Sportart, so wäre die stuttgarter Mannschaft, bestehend aus Kopfbahnhof, Gäu und S-Bahn das Dream-Team. Während der geplante Tiefbahnhof, von seinen Nutzern rekordverdächtige Leistungen beim Umsteigen auf zu engen Bahngleisen abverlangen müsste, bietet der Bonatz-Bau durch seine 16 Gleise beste Voraussetzungen für bequemes Ein und Umsteigen. Bei Störungen im innerstädtischen S-Bahn Bereich, kann die S-Bahn von Bad Cannstadt kommend im Kopfbahnhof einfahren und über die Gäubahn zum Flughafen weiterfahren, dies ist gelebte Praxis, Reserven sind vorhanden. Reisende, die über die Gäubahn nach Stuttgart gelangen, erleben das Panorama der Stadt in Postkarten-Perspektive, wie sie einst von Willy Reichert auf der Hülle der LP „Unser Stuttgart „ gewählt wurde.

Oben Bleiben, Stuttgart zeigen. Michael Becker passionierter Bahnfahrer, Endersbach

Plattencover Onser Stuegert

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Die Gleichschaltung der Medien

Das ist heute bei uns in Deutschland undenkbar, Glauben Sie?
Die Berichterstattung über Stuttgart21 in den letzten Tagen deutet auf etwas anderes hin. Es werden gezielt Meldungen an die Medien verbreitet und von diesen unreflektiert verbreitet. Sei es nun über die vorkommnisse nach der Montagsdemonstration am 20.06.2011 oder der Ankündigung der Bahn das der Stresstest bestanden sei. Wenn es dann doch noch ein paar Jounalisten schaffen sich kritisch mit dem Tehma auseinander zu setzen verschwindet der Breitag schnell wieder. So geschehen beim NDR. In der Sendung Zapp wurde am 29.06.2011 ein 5min Beitrag über die Bahn und ihre Stimmungsmache bei S21 gesendet. Der Beitrag konnte bis zum 01.07.11 in der Medithek des Senders angeschaut werden (nicht ganz 2 Tage). Aktuell ist nur noch ein Textbeitrag vorhanden. Allerdings vergisst das WWW so schnell nichts, auf YouTube ist er noch zu sehen!

Auf www.parkschützer.de wird hier darüber Disskutiert.

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Wofür ist die Freie Presse da?

Der badische Liedermacher Walter Moßmann schrieb 1974 im Kampf gegen das Kernkraftwerk in Wyhl am Kaiserstuhl ein bekanntes Widerstandslied, den „KKW-Nein-Rag“. Er beschreibt darin das Kartell aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaftsführung und Presse, das dem gemeinen Volk seine „Fortschritts“-Projekte verkaufen will. Damals die Kernkraft (die jetzt endlich verschrottet wird), heute ein kropfunnötiger Tiefbahnhof. Im 4. Vers des Liedes heißt es: „Leider stinkts zum Himmel“ sagt der Spezialist, an unserem Plan ist einiges faul! Wir brauchen einen Kerl, der ihn parfümiert, mit einem schönen großen Lügenmaul. Keine Bange, sagt der Ministerpräsident,wofür ist die freie Presse da? Wenn der Rhein zum Abort wird, schreibt sie: Fortschritt, Fortschritt, ja hurra!“ An dieses Lied sollten Sie denken, wenn Sie die Berichterstattung unserer Stuttgarter Presse über den sog. Stresstest und die „Millionenschäden“ durch „gewalttätige“ DemonstrantInnen bei
 der Montagsdemo am Hbf lesen.
Der Wissenschaftsjournalist Friedhelm Weidelich schreibt dazu in seinem Internet-Forum http://railomotive.com/2011/06/: „Ich habe noch nie so viele Journalisten so kollektiv unprofessionell, voller Vorurteile und so schlecht informiert erlebt wie bei Stuttgart 21 … Details interessieren sie einfach nicht. Stuttgart 21 ist für sie Fortschritt oder die unvermeidbare Geldverschwendung …Wer sich nur ein paar Stunden mit Stuttgart 21 beschäftigt, MUSS erkennen, dass dieses Projekt ein Immobilienprojekt und verkehrstechnisch völliger Unsinn ist.“

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Stresstest und Fotowettbewerb

Stresstest von der und für die Deutsche Bahn

In dem von Heiner Geißler im vergangenen Herbst vorgelegten „Schlichterspruch“ heißt es unter Nr. 12 zum sog. „Stresstest“: „Die Deutsche Bahn AG verpflichtet sich, einen Stresstest für den geplanten Bahnknoten Stuttgart 21 anhand einer Simulation durchzuführen. Sie muss dabei den Nachweis führen, dass ein Fahrplan mit 30 Prozent Leistungszuwachs in der Spitzenstunde mit guter Betriebsqualität möglich ist. Dabei müssen anerkannte Standards des Bahnverkehrs für Zugfolgen, Haltezeiten und Fahrzeiten zur Anwendung kommen. Auch für den Fall einer Sperrung des S-Bahn-Tunnels oder des Fildertunnels muss ein funktionierendes Notfallkonzept vorgelegt werden.“ Da sind wir mal gespannt, wie die Deutsche Bahn (DB) das schaffen will. Kriegt sie doch nur mit vielen Problemen den täglichen Bahnbetrieb auf die Reihe. Wir haben uns deshalb gedacht, wir machen mal einen Stresstest für die DB und fragen die BenutzerInnen, wie ihre Erfahrungen im Nah- und Fernverkehr sind. Also diejenigen, die aus Notwendigkeit oder Überzeugung Bahn fahren und sich nicht, wie Bahnchef Grube, von einem Chauffeur durch die Lande fahren lassen. Wenn Sie wollen, berichten Sie uns Ihre Erfahrungen, entweder schriftlich an mail@kernen21.de, oder mündlich unter Tel.Nr. 368806. Wenn Sie damit einverstanden sind, würden wir sie auch an dieser Stelle veröffentlichen.

Fotowettbewerb der Kerner Volksbank

Mit unserem K21-Zigle haben wir am Fotowettbewerb für Vereine der Kerner Volksbank zu deren 125-jährigem Jubiläum teilgenommen. Das Ergebnis ist ganz lustig geworden. Schauen Sie es sich an, in den Schalterhallen der Voba in Stetten und Rom.

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ACHTUNG, ACHTUNG die blauen Rohre sind da!!!

Heute sind die ersten 5 LKW mit den blauen Rohren gekommen!!!

Hier ab Minute 26!!!

Nur mal so zum Vergleich zwei Bilderserien aus Köln!
Einmal von Walter Steiger
Nochmal von LOB

Und so wirds wohl bald in Stuttgart aussehen!!!
Fotomontagen von LOB

Und wer erklärt uns jetzt um was da alles geht?
Hier kommt die Maus…

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Mal was anderes, unsere Demokratie ist ernsthaft in Gefahr!!!

Es gibt Wahlen ohne Demokratie, aber keine Demokratie ohne Wahlen. Die Wahl zum Bundestag ist nicht nur die wichtigste Form der politischen Willensbildung des Volkes auf Bundesebene, sie ist der Grundvorgang des Verfassungslebens, auf dem alle andere Staatsgewalt aufbaut. Alle staatlichen Aufgaben und Befugnisse müssen sich letztlich auf das Staatsvolk zurückführen lassen, so verlangt es das Demokratieprinzip, und es verlangt auch, dass diese Legitimation alle paar Jahre durch Wahlen neu vergeben wird. Wahlen sind also die Conditio sine qua non, die Bedingung, ohne die Demokratie nicht gedacht werden kann. Entsprechend ist das Gesetz, nach dem sich die Wahl vollzieht, das Fundament des demokratischen Systems. Fehlt das Fundament, bricht das System zusammen. In wenigen Tagen, am 30 . Juni, droht der deutschen Demokratie der Zusammenbruch.

Denn ab diesem Tag hat Deutschland kein verfassungsgemäßes Bundeswahlgesetz mehr. Das Bundesverfassungsgericht hat vor drei Jahren wesentliche Teile des Gesetzes für verfassungswidrig erklärt und den Bundestag bis spätestens 30. Juni 2011 zur Neuregelung verpflichtet. Aber was kümmert es die Politik, wenn das höchste deutsche Gericht ihr befiehlt, das Fundament des Systems zu sanieren? Offensichtlich nicht mehr als die Eiche, wenn ein Schwein sich an ihr kratzt.

Und wer hats nicht gemacht? Richtig die CDU und die FDP halten das nicht für nötig! 
Nicht nur LGNPK sondern auch noch Demokratie Feinde!
Ich denke das sollten wir am Freitag auf dem Stammtisch der CDU auch mal ansprechen!!! 

Den vollständigen Artikel gibt es hier!!!!! Unbedingt lesen!!!

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Geißler zum Weiterbau vor dem Stresstest

Solange niemand sage, wer von Entscheidungen profitiere, muss man sich auf „Wutbürger“ einstellen. „Sie haben ein Recht, wütend zu sein. Das hat nicht nur Ministerpräsident Stefan Mappus lernen müssen,“ sagt Geißler und richtet das Wort an die Vertreter von Bürgerinitiativen: „Wenn Ihre Bürgermeister nicht auf Augenhöhe mit Ihnen reden, machen Sie Krach! Man muss die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße stellen.“

Den vollständigen Artikel gibt es hier!

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Foto Kerner Volksbank mit Zigle

Das Volksbank-Foto mit unserem Zigle, das wir letzte Woche aufgenommen haben, wird am Mi, 15.6. in  b e i d e n  Zweigstellen ausgestellt und kann dann von  a l l e n  BesucherInnen bewertet werden. Abstimmung läuft bis zum 1.7.2011.

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Unternehmer gegen Stuttgart21

Auf der Webseite der StN gibt es Fotos von unseren Unternehmern, die letzte Woche bei der Blockade dabei waren.  Hier der Link:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-proteste-baustellenblockierer-im-businesslook.48f398a6-f60f-4b62-b289-3c65266dd83d.html
Soll viel Spass gemacht haben. Bitte besonders beachten die Fotos 18 und 37 +38 von 40!

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