Einfach gut – UNSER X20!

Fahrplanänderungen beim X20
Im letzten MB vor der Sommerpause hatten wir über die erfreulichen Fahrgastzahlen auf der Expressbuslinie X20 berichtet, die Anfang Juli im Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart (VRS) vorgestellt wurden.
Bei dieser Sitzung wurde auch beschlossen, zum Fahrplanwechsel am 1.12.2018 am Nachmittag früher im Halbstundentakt zu fahren bzw. diesen abends zu verlängern. Dieser beginnt nun bereits um 14 Uhr und endet um 19 Uhr. (Danach wieder Stundentakt).
Auch die Abfahrtszeiten in Waiblingen bzw. Esslingen ändern sich. So fährt ab Dezember der X20 zur Minute  .06 (in der Hauptverkehrszeit HVZ auch Minute  .36) in WN Bahnhof ab (seither Minute  .52 und Minute  .22 in HVZ), und wird auf die S2 von Stuttgart getaktet, die zur Minute  .59 bzw.  .29 aus Stgt ankommt).
Eine interessante Verbindung ergibt sich dabei um Mitternacht (für alle, wo abends in Stuttgart ausgehen). Ab Stgt Hbf um 23.45 (Ankunft WN um 23.59) wird mit 7 Minuten Übergang um 0.06 der X20 nach Rom, Stetten und ES erreicht. Die seitherige Rennerei entfällt damit. Und die Gesamtfahrzeit von Hbf nach Stetten beträgt somit 31 Minuten. Das kann mit dem Auto mithalten!
Einen bequemen und attraktiven Übergang auf den X20 gibt es auch von der S3, die um die Minute  .59 bzw.  .29 von Backnang bzw. Winnenden in WN ankommt.
Ein großes Lob an dieser Stelle an den VRS und die Fa. Schlienz, wo diese Verbesserungen ermöglicht haben!
Sitzung und Feschd
Unsere nächste Sitzung findet am Mi, 29.8. um 20 Uhr statt. Diesmal auf den Heidenäcker 1. (Oberhalb Pommergaß). Wir treffen uns schon vorher um 18 Uhr, zum gemütlichen Beisammensein. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Gäste sind herzlich willkommen. Wer’s nicht findet: kurz anrufen unter 42866. 
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Erfreuliches zum X20

Fahrgastzahlen beim X20
Am 4.7. fand eine Sitzung des Verkehrsausschusses des Verbands Region Stuttgart (VRS) statt. Mit dem TOP „Evaluation Expressbusse“. (Evaluation = Bewertung, Begutachtung). Die 3 Expressbuslinien X10 (Kirchheim-Flughafen), X20 (WN-ES) und X60 (Leo-Flughafen) wurden im Dez. 2016 eingeführt und die Fahrgastzahlen wurden nun erstmals für das komplette Kalenderjahr 2017 überprüft. Sowohl von Schlienz-Tours wie auch vom Verkehrsverbund Stuttgart (VVS). Dabei zeigte sich, dass die Betriebsqualität trotz Beeinträchtigungen durch Stau und hohe Verkehrsdichte durchweg hoch war. (Von den Staus sind vor allem die über die Autobahn führenden Linien X10 und X60 betroffen).
„Unser“ X20 hatte ursprünglich die schlechtesten Voraussagen in Bezug auf die Fahrgastzahlen und kam nur durch erhebliche Lobbyarbeit im Hintergrund zum Zug. So hatte der VVS nur 200 Fahrgäste/Tag prognostiziert. (700 für den X10 und 600 für den X60). Bei einer Zählung im Herbst 2017 kam der X20 dagegen auf 635 Fahrgäste (X10 auf 580, X60 auf 440). Der VRS schreibt dazu: „Die Ergebnisse des ersten Betriebsjahres können für den X20 als überaus positiv bewertet werden, überraschend für alle Beteiligten“. (Hört, hört!)
Beim X20 liegt der stärkste Abschnitt zwischen WN und Stetten, zwischen Stetten und ES ist er schwächer nachgefragt. Die besten Zahlen gibt es in der Hauptverkehrszeit zwischen 6:30 und 8:30 Uhr, wo der X20 halbstündlich verkehrt. Aber auch zwischen 13 und 15 Uhr und von 15:30 bis 19 Uhr ist ein erhöhtes Fahrgastaufkommen festzustellen. Allerdings gibt es Fahrten, wo niemand mitfährt.
Trotz des guten Zahlen sehen wir noch Verbesserungsbedarf und wir müssen unsere Bemühungen verstärken, dass mehr Menschen den Bus benutzen. Ab Dez. 2018 gibt es auch veränderte Abfahrtszeiten. (Mehr im nächsten MB).
K21 Sommerfest
Bitte Termin vormerken: Sa, 25.8.
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Aktuelles zu unseren Buslinien

Großes Lob für Bürgermeister
Ein großes Lob müssen wir unserem Bürgermeister Altenberger aussprechen. Unter der Überschrift „Freude bei Kernener Busnutzern“ meldete die WKZ am 26.7., dass es ab August 2019 eine Verbesserung der bestehenden Busverbindungen 211 + 212 und zusätzliche neue Verbindungen für Stetten und Rom gäbe. Sie zitiert den BM aus seiner Pressekonferenz vom Tag davor: „Es ist den jahrelangen Gesprächen zwischen Rathaus und dem Römer Busunternehmen Schlienz-Tours geschuldet, dass Anregungen und Wünsche Kernener Bürger in das vielfältig optimierte Verkehrsangebot mit eingeflossen sind.“
Neue Linien
Für Kernen wird es folgende neue Verbindungen geben: 1) Linie 224 von Rom über Waiblingen Süd (Remspark) zum Bhf Fellbach. Inklusive Ringverkehr in Rom. 2) Ein Rufbus, das „Römerle“, der bei Bedarf innerhalb Roms verkehrt und vor allem die südlichen Ortsteile anschließt. 3) Linie 226. Diese verkehrt stündlich von 7 bis 18 Uhr zwischen Stetten und der „Haldschdell“ Stetten-Beinstein und der Einkaufsstraße bzw. dem S-Bahnhof Endersbach. Sie schafft dadurch eine schnelle Verbindung von Stetten zur S-Bahn. (Und die Chance, dort morgens einen Sitzplatz in der S2 Richtung Stgt. zu bekommen).
Schulbus
Nun wird es an unserem Bürgermeister liegen, dass er in Zusammenarbeit mit der Fa. Schlienz und dem BM in Weinstadt eine Lösung für die SchülerInnen findet, die morgens zum Schulzentrum in Benzach bzw. weiterführend zur Waldorfschule Engelberg fahren. Z.B. dadurch, dass der 7-Uhr-Bus nach dem Halt am Bhf Endersbach noch einen Schlenker fährt, um die SchülerInnen in Benzach auszuladen. Wir sind überzeugt davon, dass unser BM dies auch noch schaffen wird. Andere Gemeinden würden sich die Finger danach lecken, wenn sie solch einen ÖPNV-Bürgermeister hätten
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Barrierefreiheit

Bericht über AK Barrierefreiheit (2)
Letzte Woche berichteten wir, dass es bei der Sitzung des „Arbeitskreises Barrierefreiheit“ der Gemeinde Kernen viel Lob gab für die bisher vom Bauamt durchgeführten Maßnahmen zur Nullabsenkung bei wichtigen Straßen-Übergängen.
Das heißt aber durchaus auch, dass es noch Verbesserungsbedarf gibt. So hätten z.B. beim Umbau des Adler-Kreisels in Rom gleich auch Nullabsenkungen und Orientierungsstreifen für Blinde angebracht werden können. Oder der Straßenbelag hätte so hochgeteert werden können, dass ein stufenloser Übergang von Gehweg zur Straße möglich ist. Auch die fehlenden Behindertentoiletten bei Festen (z.B. Sommerfest der Gemeinde) wurden angesprochen. Mit der Bitte, die VeranstalterInnen doch darauf hinzuweisen.
Es wurde beschlossen, in kleinen Arbeitsgruppen einen „Masterplan“ für Rom und Stetten zu erarbeiten: wo befinden sich die wichtigsten Ort im Dorf (Rathaus, Apotheke, Ärzte, Einkauf, Friedhof). Und wie sind diese barrierefrei zu erreichen. Wenn Sie dazu Vorschläge und Ideen haben, können Sie uns gerne schreiben (ebbe.kogel@talk21.com) oder anrufen, Tel. 42866
Bei der nächsten Sitzung des AK (möglichst im Herbst) soll auch dringend über die Gartenschauprojekte des nächsten Jahres gesprochen werden. Und inwieweit die einzelnen Attraktionen für Menschen mit Einschränkungen erreicht werden können. Hierzu gibt es einen Fragebogen, den die Gartenschau GmbH in Schorndorf an alle Gemeinden verschickt hat und der die wichtigsten Punkte auflistet.
Zur Barrierefreiheit gehört übrigens auch, dass die Webseite der Gemeinde (und eventuell auszufüllende Formulare) in „Leichter Sprache“ abgefasst sind. So dass sie für Menschen les- und ausfüllbar sind, die das komplizierte (Behörden-)Deutsch nicht so gut beherrschen.
Unsere nächste Sitzung
Mi, 1.8.18, 20 Uhr, TV-Heim. Gäste immer willkommen.
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Ganz aktuell! „Tunneldurchstich?“ nach Feuerbach

Zur sogenannten „Tunneldurchstichfeier“ am 17.07.2018 beim Hauptbahnhof an der Jägerstraße schrieb Herr Peter Müller am 18.07.2018 einen Brief an die BW-Wirtschaftsministerin Frau Hofmeister-Kraut. Hier der Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Hoffmeister Kraut,
erwartungsgemäß haben Sie nun doch an den Feierlichkeiten zum sogenannten „Durchstich“ des Feuerbacher Tunnels teilgenommen. Abgesehen davon, dass diese Feier den Steuerzahler zigtausende Euro gekostet haben dürfte, wissen Sie ja nicht einmal, was Sie überhaupt gefeiert haben.
Es ging bei diesem Spektakel lediglich um den Durchstich des Tunnels zwischen dem Nordkopf der zukünftigen Haltestelle Stuttgart 21 und dem Zwischenangriff Prag.
Wäre der Tunnel zwischen Jägerstraße und Bahnhof Feuerbach wirklich durchgebrochen, dann sollte ja in Feuerbach auch ein Tunnelportal zu sehen sein.
Aber das ist nicht der Fall.
Also sind auch Sie auf eine weitere Betrügerei der DB hereingefallen.
Allerdings bleibt Ihnen ein Trost: Wenn der Tunnel nach Feuerbach wirklich irgendwann durchbrochen wird und durchgehend begeh- bzw. befahrbar sein wird, werden Sie sicher zu noch einer weiteren Feier eingeladen.
Billiger wird Stuttgart 21 dadurch aber auch nicht.
Aber das interessiert außer den Befürwortern eines modernen Kopfbahnhofs sowieso niemanden.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Müller
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Stuttgart 21 – Demokratisch legitimiert?

Nachfolgend ein offener Brief am MP Kretschmann von Herrn Peter Müller:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
Sie werden nicht müde immer wieder mantrahaft zu wiederholen, dass „Stuttgart 21“ durch die Volksabstimmung demokratisch legitimiert sei. Da frage ich mich schon, welches Interesse Sie überhaupt an der Statd Stuttgart und dem Land haben.
Längst pfeifen es die Spatzen von den Dächern, dass das Immobilienprojekt „Stuttgart 21“ kriminell und mafiös ist aber Sie kennen anscheinend nur die Volksabstimmung.
Dass „Stuttgart 21“ von Anfang an als Immobilienprojekt geplant war und auch von Anfang an als höchst unwirtschaftlich deklariert wurde, ist Ihnen anscheinend egal.
Sie haben in Ihrem Amtseid geschworen, Schaden vom Land und seinen Bewohnern abzuwenden und tun jetzt das Gegenteil.
Wie kann ein „Landesvater“ ein Projekt unterstützen, das auf Jahrzehnte hinaus dem Land schaden wird, finanziell und verkehrstechnisch.
„Stuttgart 21“ war von Anfang an unwirtschaftlich, was auch den beteiligten Politikern und Bahnverantwortlichen längst vor Baubeginn bekannt war.
Spätestens seit der öffentlichen Anhörung vor dem Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur am 11. Juni 2018 im Paul-Löbe-Haus in Berlin sollte selbst dem letzten Befürworter klar geworden sein, dass „Stuttgart 21“ ein kriminelles Projekt ist.
Einen eindeutigen Beweis dafür liefert die Aussage von Dr. Thilo Sarrazin, der als Sachverständiger zu dieser Anhörung geladen worden war. Dr. Sarrazin war von März 2000 bis Dezember 2001 leitender Mitarbeiter der DB AG, zunächst Leiter der Konzernrevision und später Vorstand für Netzmanagement in der DB AG.
Dr. Sarrazin sagte wörtlich: „Als ich im März 2001 zur DB AG kam, fand ich ein Projekt „Stuttgart 21“ mit fortgeschrittenem Planungsstand vor, das aber praktisch eingefroren war, weil es als besonders unrentabel galt. Im Auftrag des damaligen Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn … brachte ich damals alle großen Infrastrukturprojekte der Bahn in eine Rentabilitätsrangordnung und bemühte mich in diesem Zusammenhang um realistische Erkenntnisse zu ihren voraussichtlichen Kosten. Dabei nahm unter den großen Projekten „Stuttgart 21″ mit Abstand den hintersten Rangplatz ein.“
Weiterhin erklärte er: „Ich war deshalb erstaunt, als Mehdorn mir im Herbst 2000 erklärte, dass er die Planungen für das Projekt wiederbeleben wolle und mich beauftragte, die entsprechenden Verhandlungen mit dem Land und der Stadt zu führen. Nach seinen Bekundungen spielte dabei eine maßgebliche Rolle die Zusage des Landes Baden-Württemberg, im Falle einer Einigung die Nahverkehrsleistungen im Land pauschal an die DB zu vergeben.“
Soviel zu Dr. Sarrazin. Das komplette Wortprotokoll der Ausschusssitzung vom 11.06.2018 können Sie im Anhang verfolgen.
Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass das Land BW für diesen Nahverkehrsvertrag ca. 1 Mrd. € zuviel entrichtete. Man kann diese Summe getrost auch als Schmiergeld bezeichnen.
Um es noch einmal mit den Worten von Herta Däubler-Gmelin zu sagen, die es auf der Demo vom 07.07.2018 auf den Punkt brachte: „Alle, die damals (bei der Volksabstimmung) für S 21 waren, sehen sich heute getäuscht. Denn die Prognosen und Versprechungen sind ja nicht eingetroffen.“
Weiterhin sagte sie: „Seit der Anhörung im Deutschen Bundestag am 11.06.2018 kennen alle, auch die Verantwortlichen im Ländle die traurige Wahrheit. Deshalb kann sich heute niemand mehr darauf berufen, die Volksabstimmung im Ländle könne die Grundlage oder auch nur ein politisches Mäntelchen für irgendeinen Auftrag sein. Die ganze Abstimmung damals beruhte auf falschen Angaben, die entweder mit der Absicht der Täuschung von Anfang an verfälscht wurden oder die jedenfalls, wenn später doch nicht einkalkulierte relevante Veränderungen hinzugekommen sein sollten, der damaligen Volksabstimmung die Grundlage enzogen haben. Die Grundlage für eine Berufung auf die Volksabstimmung ist in jedem Fall längst weggefallen.“
So, und nun sind Sie als „Landesvater“ wieder am Zug. Nehmen Sie endlich Ihren Amtseid ernst und wenden Sie Schaden vom Land ab.
Lösen Sie sich endlich von den dummen Vorstellungen, dass „Stuttgart 21“ irgendetwas verbessern könnte. Da widerspricht Ihnen ja selbst die Deutsche Bahn mittlerweile.
Wollen sie wirklich der sprichwörtlich Letzte sein, der im „Loch 21“ das Licht ausmacht?
Mit freundlichen Grüßen
Peter Müller
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Barrierefreiheit

Bericht über AK Barrierefreiheit
Letzte Woche fand im Bürgerhaus in Rom eine Sitzung des „Arbeitskreises Barrierefreiheit“ der Gemeinde Kernen statt. Dieser AK wurde 2017 eingerichtet, mit dem Ziel, Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zu schaffen. Und zwar für Menschen mit allen Arten von (körperlichen) Einschränkungen, die sich im öffentlichen Raum bewegen. Seien es Menschen im Rollstuhl, solche, die mit dem Rollator (oder mit dem Kinderwagen) unterwegs sind. Oder Menschen, die schlecht hören oder sehen.
Der K21-Pressesprecher Ebbe Kögel nahm in seiner Eigenschaft als Gemeinderat an dieser Sitzung teil. Er berichtet: „Neben MitarbeiterInnen der Verwaltung und Mitgliedern aller Gemeinderatsfraktionen waren zu der Sitzung auch VertreterInnen verschiedener Verbände und Organisationen gekommen: Sozialverband VdK, AMSEL (Multiple Sklerose Erkrankte), Seniorenrat, Diakonie, Rollstuhlfahrer und der Kreisbehindertenbeauftrage Roland Noller.
In unserer Gemeinde hat sich in Sachen Barrierefreiheit einiges getan. So wurden im Laufe der letzten 3 Jahre an wichtigen Übergängen sog. Nullabsenkungen vorgenommen. „Nullabsenkung“ heißt, dass der Bordstein auf das Niveau der Straße abgesenkt wird, so dass er mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator ohne Mühe überfahren werden kann. Beispiele sind die Nullabsenkungen vor dem REWE in Stetten oder beim westlichen Gehweg in der Beinsteiner Straße in Rom. Weitere sollen im Zuge der anstehenden Baumaßnahmen folgen. Auch unsere Bushaltestellen werden nach und nach auf sog. „Hochbords“ mit 16 cm Höhe umgebaut, so dass niveaugleich in den Bus eingestiegen werden kann. Es kann mit Fug und Recht gesagt werden, dass sich Kernen auf dem Weg zu einer „Mustergemeinde der Barrierefreiheit“ befindet. Dies wurde in der Sitzung von den Teilnehmenden auch lobend erwähnt. (Forts. folgt)
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Verkehrswende jetzt!

Sie erinnern sich: 2017 entschied das Stuttgarter Verwaltungsgerichts, dass die Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor Feinstaub Diesel-Fahrverbote verhängen müsse. Passiert ist: nichts. Außer dass die Regierung Revision gegen das Urteil beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig einlegte. Dort hat sie wieder verloren. Passiert ist: nichts. Außer dass die Regierung Kretschmann für den 20.7. zu einem weiteren „Autogipfel“ eingeladen hat. Mit Managern der Autoindustrie (soweit sie nicht im Gefängnis sitzen), aber ohne Arbeitnehmervertreter und ohne Umweltgruppen, die zum Thema Autoverkehr arbeiten. Wir wagen eine Prognose: auch dabei wird wieder nix rauskommen.
Doch es gibt Alternativen. In Zusammenarbeit von Baden-Württemberg-Stiftung und BUND entstand eine Studie „Mobiles Baden-Württemberg“. Sie wird am Fr, 13.7. um 18 Uhr im DGB-Haus in Stuttgart vorgestellt. Darin werden 3 Wege in die Zukunft skizziert: a) es bleibt alles so, halt mit mehr Elektromobilität. b) Autoteilen und selbstständiges Fahren nehmen zu, die Bedeutung des „Heilix Blechle“ geht a bissle zurück. c) ein neues, flexibles öffentliches Verkehrssystem (ÖV) wird zum Rückgrat einer Mobilität, die für alle Generationen, Kulturen und sozialen Gruppen nutz- und bezahlbar ist. Im ÖV gibt es hochleistungsfähige Hauptachsen (S-Bahn). Daneben aber eine flexible Flächenbedienung mit kleineren Fahrzeugen (6-Sitzer) für kleinere Ortsteile. Die ausführliche Studie unter: www.bwstiftung.de/mobiles-bw.
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Junggebliebene Rocker Stones

Rolling Stones + S 21
Vergangenen Samstag spielten die Rolling Stones im „Neckarstadion/Daimler-Stadion/Mercedes-Benz-Arena“. So eine lustige Bemerkung von Mick Jagger, darauf anspielend, dass sie zum 3. Mal hier spielten und das Stadion jedes Mal anders hieße. Doch nicht nur das. Jagger sagte auch: „Ich liebe diese Stadt, ich wünschte, ich wäre im Baugewerbe“. Die Stones logierten nämlich im Hotel Le Meridien, direkt neben der Riesen-Baugrube. Und, selber ein gewiefter Unternehmer, weiß Jagger natürlich, wieviel Reibach bei einem so riesigen Projekt für die beteiligte Baubranche zu machen ist.
Großdemo am 7. Juli
Wie der Spruch von Jagger zeigt, ist S 21 und seine Skandale inzwischen weltweit bekannt. Damit dies so bleibt, findet am Sa, 7.7. um 14 Uhr vor dem Hbf in Stuttgart die nächste Großdemo statt. Es sprechen u.a. Joe Bauer, Volker Lösch und Herta Däubler-Gmelin. Und es spielt die Remstäler Gruppe „Chain of Fools“. Ein weiterer Grund, zur Demo zu gehen.
Buswartehäuschen
In Kernen sollen in den nächsten Jahren einheitliche Buswartehäuschen aufgestellt werden. Wir finden, dass diese nicht nur schön aussehen, sondern auch praktisch sein sollten. Z.B. durch einen ausreichenden Wetterschutz an den Seitenwänden. Wer schon mal bei Schnee und Regen auf den Bus gewartet hat, weiß, wovon wir reden. Des weiteren sollten die Fahrpläne so angebracht sein, dass sie auch von Menschen im Rollstuhl gelesen werden könnte. Wichtig wäre auch eine Beleuchtung der Fahrpläne. Dies könnte über Photovoltaik-Kollektoren auf dem Dach gewährleistet werden. Wichtig fänden wir auch eine akustische Ansage für Sehbehinderte. So wie am Bushalt Lutherkirche in Fellbach. (Endhaltestelle U1). Dort befindet sich ein blaues Gehäuse. Wenn Sie da drauf drücken, werden Ihnen die Abfahrtszeiten der nächsten Busse angesagt. Probieren Sie es mal aus, eine tolle Sache.
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Barrierefreiheit

Leichte Sprache – Teil der Barrierefreiheit
Wenn wir seither über die Barrierefreiheit berichtet haben, dann bezog sich dies auf Nullabsenkungen und der der Beseitigung von Hindernissen für Rollstuhl- und RollatorfahrerInnen. Oder auf ebene Einstiegmöglichkeiten in Busse und Bahnen. Es gibt aber noch einen weiteren Gesichtspunkt der Barrierefreiheit: die Leichte Sprache.
Gemeint ist damit eine Sprache, die komplizierte Ausdrücke und Schachtelsätze vermeidet. So ist sie auch für Menschen mit Lernbehinderungen verständlich. Oder für Menschen, die noch nicht so gut Deutsch können.
Auf der Webseite diakonie-stetten.de/leichte-sprache wird dies so erklärt: „Leichte Sprache heißt: Wir benutzen kurze Wörter. Wir benutzen einfache Wörter. Wir benutzen keine Abkürzungen. Wir erklären schwere Wörter. Wir benutzen kurze Sätze. Woher kommt der Name Diakonie Stetten? Das Wort Di-a-ko-nie kommt aus der griechischen Sprache. Das Wort Diakonie bedeutet: Dienst. Dienst für hilfe-bedürftige Menschen. Das Wort bedeutet auch: Nächsten-Liebe. Stetten ist ein Ort. Stetten gehört zur Gemeinde Kernen. Was macht die Diakonie Stetten? In der Diakonie Stetten arbeiten viele Menschen. Diese Menschen helfen anderen Menschen.“
Nach diesem Vorbild könnten auch auf der Webseite der Gemeinde Kernen die wichtigsten Informationen über den Ort und die Kommunalpolitik in einfacher Sprache angeboten werden. Auch amtliche Formulare sollten in Leichter Sprache gestaltet sein. Oder ist es Ihnen nicht mal schon so gegangen, dass Sie ein Formular 3 Mal lesen mussten, bis Sie verstanden haben, was gemeint ist. Grundsätzlich sollte gelten: „Wenn Sie etwas nicht verstehen, dann ist der Text nicht gut.“
Wir wollen auf der nächsten Sitzung des „Arbeitskreises Barrierefreiheit“ der Gemeinde auch diesen Gesichtspunkt zur Sprache bringen.
K21 Sitzung
Heute, Mi, 27.6., 20 Uhr, TV-Heim
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Neues zum X20

Mit dem X20 zum Flughafen?
Am Wochenende erhielten wir die Zuschrift eines regelmäßigen ÖPNV-Nutzers aus Stetten, der sich darüber beklagt, dass der VVS auf seiner Webseite (www.vvs.de) nicht angibt, dass es eine Busverbindung von Stetten Diakonie zum Flughafen gibt. Auf dieser Webseite würde nur die Busverbindung angezeigt: Bus 211 o. 212 nach WN oder Fellbach, anschließend mit S2 oder S3 zum Flughafen. Fahrzeit 65 Minuten für 5,30 €.
Dazu gibt es allerdings eine Alternative. Zumindest wenn Sie in der Nähe der beiden X20 Haltestellen Rom Karlstraße und Stetten Diakonie wohnen: nämlich mit dem X20 nach ES und von dort weiter mit dem Bus 122 zum Flughafen. Der Umstieg in ES erfolgt an demselben Bahnsteig 2. Durchaus ein Vorteil, wenn mensch viel Gepäck hat. (Es kann auch sein, dass der Bus 122 am Flughafen direkt bei den Terminals hält und dass der Weg nicht so weit und umständlich ist wie von der S-Bahn Station Flughafen tief. Das haben wir jedoch nicht nachgeprüft. Gerne nehmen wir Hinweise entgegen, Email an ebbe.kogel@talk21.com). Allerdings beträgt die Umsteigewartezeit in ES 21 Min., so dass sich eine Gesamtfahrzeit von 84 Min. ergibt.
Die Busverbindung mit dem X20 über ES wird auf der VVS-Webseite nur angezeigt, wenn bei der Suche nach der Verbindung ein kleiner +-Knopf angeklickt und als Zwischenhalt „Esslingen“ angegeben wird. Außerdem ist der Fahrpreis nicht ersichtlich. Wir haben uns mit dem VVS in Verbindung gesetzt, um zu fragen, ob dies geändert werden könne. Mehr dazu im nächsten MB. Übrigens: im April 2019 kommt eine große Fahrpreisreform. Dann wird die Fahrt von Kernen zum Flughafen (über ES) wesentlich billiger, da dann nur noch 1 Zone bezahlt werden muss. Wir hoffen, dass dann auch die Verbindung ES-Flughafen verbessert wird, vielleicht ebenfalls als Expressbus.
Unsere nächste Sitzung
Mi, 27.6., 20 Uhr, TV-Heim
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Feuerwehr-Symposium in Stuttgart zu Stuttgart 21

Am 21. April 2018 fand in Stuttgart ein Feuerwehr-Symposium statt an dem der Stellvertretende Amtsleiter der Branddirektion Stuttgart – M.Sc. Markus Heber – einen Vortrag hielt mit dem Titel „Stuttgart 21 – Einblicke in den Brandschutz aus Sicht der Stuttgarter Feuerwehr.

Nachfolgend zwei wörtlich übernommene Passagen aus diesem Vortrag:

Brandschutzsimulation bei S21 im laufe der Zeit

2010: Feststellung dass die bisherige Planung mit den neuen Annahmen nicht kombatipel ist und dringend nachgebessert werden muß. 2013: neues Brandschutzkonzept wird vorgestellt. Es erweist sich jedoch als mangelhaft, besonders in den Punkten der Entrauchung und Selbstrettung. 2015: 6. Planänderung wegen der Entrauchung, die es auch erlauben muß,daß ein rauchender Zug in den Bahnhof einfährt, ohne diesen komplett einzurauchen. 2016:Genehmigung des Entrauchungskonzepts, die eine Verlegung der Fluchttreppen vom Dach des Tiefbahnhofes herunter ermöglicht. 2018: 18. genehmigte Planänderung mit verlegter Fluchttreppe, die dann nicht auf das Bahnhofsdach führt. Bis heute steht noch offen: die sicherere Befahrbarkeit der Tunnel durch Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, sowie Evakuierungsbusse (laut Konzept reguläre SSB-Linienbusse).

Rettung im Tunnel (Betriebsphase)

Vorgesehen ist ein Rettungssystem mit Zweiröhrenphilosophie. Das bedeutet, daß zwei Tunnelröhren parallel, eingleisig zueinander verlaufen und alle 500m mit Querschlägen versehen sind. So kann bei einem Notfallereignis im Tunnel die betroffene Tunnelröhre verlassen werden während die zweite Tunnelröhre zum Rettungstunnel wird. Dieser Tunnel soll dann zweispurig befahren werden können von Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr und der Notfallambulanz, sowie von SSB-Linienbussen, die dann die Personen aus den Tunnel evakuieren sollen.

Bis heute ist allerdings noch nicht abschließend geklärt, wie genau diese angedachte Art der Rettung erfolgen kann.Wo und wie können die Busse in die Tunnelröhre einfahren?  Wo und wie können die Rettungsfahrzeuge und Löschfahrzeuge einfahren? Wie lange würde eine Anfahrt von welchen Stellen aus bis zur möglichen Unfallstelle dauern? Wenn die Feuerwehr ihren Schienenlöschzug einsetzen möchte, wie kommt dieser möglichst schnell von seinem Standort in Kornwestheim dorthin? Wie kann gewährleistet werden, daß die zweite Tunnelröhre nicht noch durch einen oder mehrere Züge belegt ist? Wie können die normal bereiften Fahrzeuge im Rettungstunnel überhaupt auf dem Gleis fahren?

Viele Fragen deren Antworten nach wie vor offen sind und die im Ernstfall viele Leben kosten können.

Soweit ein Auszug aus diesem Vortrag. Er stimmt sehr nachdenklich, wenn man bedenkt wie oberflächlich, sorglos und fahrlässig mit der Sicherheit für Menschen umgegangen wird.

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Querfeldein…………………………………………

Querfeldein zur Stettener Apotheke
Sie kennen sicherlich alle die Situation in der Stettener Klosterstraße: durch die dortige Baumaßnahme ist die zentrale Verbindungsachse zwischen dem östlichen und westlichen Teil des Dorfes blockiert und es müssen zum Teil lange Umwege in Kauf genommen werden. Besonders schwierig ist die Situation für die dort befindlichen Geschäfte, bzw. für die Menschen, die in die diesen Geschäften einkaufen wollen. Insbesondere bei der Apotheke. Der Weg dorthin gleicht einer Querfeldein-Wanderung mit Hindernissen. Und nun stellen Sie sich vor, Sie sind gehbehindert, brauchen einen Rollator, sitzen im Rollstuhl oder kommen mit Kinderwagen. Nicht selten bei Menschen, die in der Apotheke einkaufen. Dann wird es fast unmöglich.
Nun ist zwar so, dass die Baufirma Stahlbrücken aufgestellt und Rampen aus Schotter zur Überwindung der Niveauunterschiede aufgeschüttet hat. Aber die Kanten an den Brücken sind viel zu hoch, die Schotter-Rampen sind zu grob und zu steil, so dass sie für Rollator-FahrerInnen nur mit größter Mühe und Gefahr zu befahren sind. Für Rollstühle: Fehlanzeige. Hier ist das Bauamt dringend gefordert, in Zusammenarbeit mit der Baufirma und unter Einbeziehung von Betroffenen bessere Lösungen zu finden. Zumal sich das Problem auf weitere Geschäfte verlagern wird, je nach Baufortschritt in der Klosterstraße.
Brandschutz bei S 21 – ein Staatsverbrechen
In einem Interview mit der Zeitschrift STERN am 10.6.2018 hat der international renommierte Brandschutzexperte Hans-Joachim Keim (der das Brandunglück von Kaprun untersuchte) die vorgesehenen (und vor allem die fehlenden) Brandschutzmaßnahmen im geplanten Tiefbahnhof als „Staatsverbrechen“ bezeichnet. Zum Nachlesen bitte eingeben in Suchmaschine: „STERN Katastrophe mit Ansage“.
Unsere nächste Sitzung
Mi, 27.6.18, 20 Uhr, TV-Heim. Bitte Termin vormerken
 
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Einfach Expressbuss X20 fahren!!!!

Gerne erinnern wir an die neue Buslinie X20, den Expressbus von WN nach ES bzw. umgekehrt. Mit Halt in der Karlstraße in Rom und an der Diakonie in Stetten. Die Linie existiert (als Experiment für 3 Jahre) seit Dezember 2016. Eine große Verbesserung des ÖPNV-Angebots für unsere Gemeinde. Nach anfänglich zaghaftem Start wird sie immer besser angenommen. Aber die Fahrgastzahlen sind noch ausbaufähig. Ende 2018 wird wohl überprüft werden, ob die Linie über die Probephase hinaus beibehalten wird. Deshalb wollen wir an dieser Stelle wieder einmal dazu aufrufen, doch diese neue Linie zu benutzen, damit diese tolle Verbindung auch in Zukunft erhalten bleibt. Sie können nach ES oder WN zum Einkaufen oder Bummeln fahren. Bzw. von ES oder WN aus mit der S-Bahn oder dem Regionalexpress weiter nach Stuttgart. Oder mit X20 und Schnellbus 432 nach LB in nur 50 Minuten. Zum Beispiel ins Blühende Barock. Schauen Sie sich doch mal die Verbindungen und Preise an unter www.vvs.de
Neue Buswartehäuschen
In der letzten GR-Sitzung schlug die Verwaltung vor, an allen Bushaltestellen in Kernen einheitliche Buswartehäuschen aufzustellen. An sich keine schlechte Idee. Aus der Mitte des GR wurde vorgeschlagen, diese Häuschen mit Photovoltaik auf dem Dach auszustatten, so dass die Fahrpläne bei Dunkelheit beleuchtet werden können. Außerdem sollten die Fahrpläne 2-fach angebracht werden: auf Sichthöhe Erwachsener. Aber auch auf Sichthöhe eines Menschen im Rollstuhl, so dass auch diese Bevölkerungsgruppe den Fahrplan ohne Mühe lesen kann. Mal sehen, was aus diesen Vorschlägen wird.
Anhörung Bundestag Umstieg 21
Am 11.6. um 14 Uhr findet im Verkehrsausschuss des Bundestags eine öffentliche Anhörung zu unserem Umstiegskonzept für S21 statt. Mit dabei sind u.a. als ExpertInnen: Thomas Bopp (VRS). Und Hannes Rockenbauch von unserer Seite.
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Starkregen und Überflutungen

Viele Ältere werden sich wahrscheinlich noch an den 15. August 1972 erinnern. Da ging ein Starkgewitter/Hagelunwetter über Stuttgart nieder. In wenigen Minuten liefen die zahlreichen Unterführungen in der Stadt voll, z.B. unter dem Charlottenplatz. Die einfahrenden AutofahrerInnen kamen nicht mehr durch, ihre Autos versanken in Eis und Wasser. Sie überlebten nur, indem sie durch die Fenster auf ihre Autodächer kletterten und später mit Schlauchbooten von der Feuerwehr gerettet wurden. 6 Menschen ertranken. Die Schäden betrugen Hunderte Mio DM.
Die StZ veröffentlichte am 30.7.2013 den Artikel „Das Unglück kam aus dem Nichts“ mit einem Rückblick auf die Katastrophe. (Im Internet nachlesbar).
Und nun stellen Sie sich mal vor, was passieren könnte, wenn Wasser in den geplanten Kellerbahnhof von Stuttgart 21 eindränge oder in die 60 km Tunnel, die unter der Stadt gegraben werden sollen. Stuttgart hat das größte Starkregenrisiko unter den deutschen Großstädten. Mit seiner Querlage und den geplanten Dükern blockiert Stuttgart 21 jedoch den Hochwasserabfluss. (Ein Düker, ein Ausdruck aus dem Niederdeutschen, ist eine Druckleitung zur Unterquerung eines Tunnels, eines Abwasserkanals oder von Bahngleisen. Düker hat S21 mehr als genug).
Bei plötzlichem Starkregen (oder auch einem Wasserrohrbruch) würden dann Klett-Passage, Stadt-, S-Bahn und der geplante Tiefbahnhof überschwemmt – und damit für Monate stillgelegt. Die Verantwortlichen verschließen auch hier die Augen vor den Risiken.
Deshalb gibt es am 4. Juni um 19.30 Uhr im Stuttgarter Rathaus einen Vortrag von unseren Experten Hans Heydemann und Christoph Engelhardt unter dem Titel „Überflutungsrisiken durch S 21“. Beide waren auch schon bei K21 zu Gast.
Unsere nächste Sitzung
Mi, 27.6.2018, 20 Uhr, TV-Heim. Bitte vormerken.
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„Hausfrauen-Panzer“

Es scheint eine sich schnell ausbreitende Epidemie zu sein: auf unseren Straßen fahren immer mehr SUVs. Der Ausdruck kommt aus dem Englischen und bedeutet „Sport Utility Vehicle“. Ursprünglich ein geländegängiges Auto, mit dem Jäger und Fischer (die in den USA zu den „Sportlern“ zählen) in die Natur fuhren. Ihr Siegeszug begann vor 25 Jahren in den USA und schwappte dann zu uns rüber. Inzwischen liegen diese „Hausfrauen-Panzer“, wie sie in der Jugendsprache heißen, bei den Neuzulassungen schon bei fast 25%. Was heißt das? Diese „Panzer“ sind ökologisch eine Katastrophe: sie verbrauchen mehr Ressourcen bei ihrer Herstellung, mehr Sprit zum Fahren. Und mehr Platz. So muss die Gemeinde Kernen inzwischen ihre Parkplätze 20-30% größer bauen, damit diese SUVs draufpassen. Ein neu angelegter Parkplatz kostet heutzutage mind. 20.000 € (in Tiefgaragen fast das Doppelte). Die Gemeinde baut pro Jahr Dutzende von Parkplätzen, die Mehrkosten können Sie selbst ausrechnen. Auch der Parkplatz vor dem Haus auf der Straße wird aus Steuergeldern finanziert!
Die Gründe für diesen Boom? Für viele Menschen ist das Auto ein Status-Symbol. Je größer die Karre, desto höher scheint die gesellschaftliche Stellung zu sein. Dann verleihen diese Autos Sicherheit. Aber nur für die, wo drinsitzen. Wenn ein Fahrradfahrer von einem SUV angefahren wird, dann ist dieser einfach nur tot! 2017 erschien ein Buch von Ulrich Brand und Markus Wissen: „Imperiale Lebensweise“. (Oekom-Verlag). Darin beschreiben die Autoren eine weitere, weltumspannende Auswirkung: uns geht es (noch) gut, weil wir unsere Umweltprobleme in die 3. Welt verlagern und deren Bodenschätze ausbeuten, um unsere Lebensweise aufrechtzuerhalten.Was tun? Laufen lassen (die Freiheit des Individuums), höher besteuern, gar verbieten?
Unsere nächste Sitzung
Mi, 23.5., 20 Uhr, TV-Heim

 

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K21 Kernen – Was ist denn das?

Seit über 7 Jahren gibt es regelmäßig jede Woche an dieser Stelle einen Beitrag von „K21 Kernen“ zu den Themen ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr, also Bus und S-Bahnen), Stuttgart 21, Verkehr allgemein, Radfahren und Barrierefreiheit.
Unsere Anfänge gehen zurück auf den wöchentlichen „Schwabenstreich“ im Hof der Alten Schule in Stetten, wo sich 2011 jeden Donnerstagabend bis zu 100 Personen trafen, um mit Trillerpfeifen und Lärminstrumenten gegen Stuttgart 21 zu protestieren. Am 16.2.2011 entstand daraus „Kernen 21 – Verein zur Förderung eines zukunftsfähigen Öffentlichen Personennahverkehrs”, wie wir offiziell heißen. Ein ziemliches Wortungetüm, das aber praktischerweise mit „K21“ abgekürzt werden kann.
Der Hauptgrund für die Gründung war der für alle BenutzerInnen des Nahverkehrs täglich erfahrbare Widerspruch, dass für ein unsinniges Projekt Milliarden von Euro ausgegeben werden, während die Bahn es auf der anderen Seite nicht schafft, einen S-Bahnverkehr ohne ständige Verspätungen zu organisieren und sich seit Jahren weigert, die gefährlichen Bahnsteige an den S-Bahn-Haltestellen Rommelshausen und Stetten-Beinstein zu entschärfen. Doch von Anfang beschränkten wir unsere Aktivitäten nicht nur auf S 21, sondern wir sind in allen eingangs beschriebenen Feldern aktiv. Wir organisieren Aktionen, Vorträge, Podiumsdiskussionen (zur Landtagswahl + zur Volksabstimmung), arbeiten in verschiedenen Arbeitskreisen auf Gemeinde- und Landkreisebene mit (z.B. zur Barrierefreiheit), unterstützen die Einführung und den Betrieb des Expressbusses X20 und wir organisieren Ausflüge und Feste. Regelmäßig alle 3-4 Wochen treffen wir uns zu unserer Sitzung im TV-Heim in Stetten, Gäste und Neugierige sind immer gern gesehen. (Nächster Termin: Mi, 23.5.). Weitere Infos unter www.kernen21.de. Kontakt: Jürgen Horan, Tel. 43606, juergenhoran@web.de
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Neue VVS-Tarifstruktur

Gegenwärtig beraten die zuständigen Gremien in Stgt. und den Landkreisen über eine Tarifreform im Verkehrsverbund Stuttgart, die 2019 kommen soll. Statt der bisherigen 52 Zonen wird es nur noch 5 geben. Größte Vorteile für uns: die Fahrt nach Stgt. wird billiger, weil es ab Fellbach nur noch 1 Kernzone gibt. Die Stuttgarter Zonen 20 und 10 werden zusammengefasst. Des weiteren fallen die Sektorengrenzen innerhalb der Ringe um Stgt. herum weg: Unser Außenring, der 1. Ring außerhalb der Kernzone, kann dann mit einer Fahrkarte für 2,40 € von LB über WN und ES bis zum Flughafen befahren werden. Das wäre ein weiteres Argument für den Bau des östlichen S-Bahn-Rings um Stgt. herum von LB bis zum Flughafen. Ein Vorschlag, den wir schon vor vielen Jahren gemacht haben. Oder, zumindest als Zwischenlösung, ein durchgehender Expressbus auf dieser Strecke. Für die Milliarden, die bei S 21 versenkt werden, hätte dieser Ring schon längst gebaut werden können. Siehe dazu unser Foto, mit einem Transparent von Robin Wood auf der Neckarbrücke: „Erst wenn alles zerstört ist, werdet ihr merken, dass sie unfähig sind, einen Bahnhof zu bauen“.
Stabil unpünktlich
Vorletzte Woche musste die Deutsche Bahn mal wieder zum Rapport in den Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart. „Same procedure as every year“ – Jedes Jahr das Gleiche: die Züge sind weiterhin stabil unpünktlich, trotz aller blumigen Versprechungen der DB-Verantwortlichen.
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Verrückt

Eigentlich ist es eine verrückte Sache. Da setzt sich unser Verein seit nunmehr 8 Jahren für einen zukunftsfähigen Öffentlichen (Nah-)Verkehr ein. Das heißt, für eine Veränderung des Verkehrsverhaltens der Menschen, weg vom umweltschädlichen und teuren Individualverkehr, hin zu einer umweltfreundlichen Alternative mit Bussen und Bahnen. Da sollte eine Organisation wie die Deutsche Bahn eigentlich unser natürlicher Verbündeter sein. Leider ist das Gegenteil der Fall. Ständig müssen wir an dieser Stelle die Bahn kritisieren: wegen ihrer unfähigen Manager, die vom Bahnfahren keine Ahnung haben, wegen ihrer Verkehrspolitik, die den Rückzug aus der Fläche bedeutete und einseitig den Bau von extrem teuren (und letztlich auch unwirtschaftlichen) Schnellfahrstrecken förderte, wegen ihrer systematischen Zerstörung des Güterverkehrs, wegen ihrer Weigerung, für barrierefreie Transportmöglichkeiten für alle Menschen zu sorgen. Und wegen ihrer Lügen und Täuschungsmanöver in Bezug auf Stuttgart 21. In fast wöchentlichem Rhythmus kommen neue Skandale ans Licht. Vorletzte Woche berichteten wir über die Abzocke des ehem. Bahnchefs Grube, letzte Woche über die Verzögerungen bei der Herstellung eines barrierefreien Bahnhofs in Rom (seit 25 Jahren vertraglich zugesichert). Und diese Woche ist es ein bahninternes Geheimpapier, das besagt, dass die Bahn für Stuttgart 21 aus Eigenmitteln über 4 Mrd. € aufwenden muss. Wäre sie eine „normale“ Aktiengesellschaft, dann wäre sie jetzt bankrott. Der bekannte Regisseur Claus Peymann sagte vor kurzem dazu: „Stuttgart ist eine vom Autokrebs zerfressene Stadt, mit diesem Schandmal am Bahnhof. Man glaubt nicht, dass es hier eine grüne Regierung gibt. Man denkt, hier sind Nordkoreaner am Werk, die Mitmenschen quälen. Diese Schreckenswüste übersteigt meine Fantasie. Menschen spielen hier keine Rolle.“
Jahreshauptversammlung (JHV)
Am Mi, 2.5., 20 Uhr, findet unsere jährliche Hauptversammlung statt. Mitglieder erhalten die Tagesordnung per Email.
Ebbe Kögel Heidenäcker 1 71394 Stetten im Remstal Tel. 07151.368806 E-Mail: ebbe.kogel@talk21.com
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Barrierefreiheit am Bahnhof Rom in 2021?

Wir hatten ja schon des Öfteren über die gefährliche Situation am S-Bahnhof in Rom berichtet, die in den letzten Jahren zu vielen Unfällen geführt hat, insbesondere mit älteren Menschen. Dasselbe gilt für Stetten-Beinstein. Wie durch ein Wunder ist bisher außer Knochenbrüchen und Schürfwunden nichts Schlimmeres passiert. In den letzten Jahren hatten verschiedene Akteure (K21 Kernen, Gemeinde, MdL Haußmann) auf diesen Skandal aufmerksam gemacht und die Bahn unter Druck gesetzt, endlich etwas zu tun. Das passierte im letzten Jahr: die Deutsche Bahn (DB) gab nun 2017 bekannt, dass sie eine Vorentwurfsplanung für die Erhöhung der Bahnsteige in Auftrag gegeben habe. Auch der Verkehrsausschuss des Verbands Region Stuttgart gab grünes Licht für einen Kostenzuschuss. (Obwohl die DB das eigentlich alleine finanzieren müsste). Nun kam vor kurzem ein Schreiben vom Regionalen Bahnchef Sven Hantel, dass der Umbau der Bahnsteige (die auf 210 Metern Länge komplett erhöht werden sollen) wegen der langen Planungs- und Genehmigungsverfahren frühestens 2021 fertig werden könne. (Bei dem bei Bauvorhaben der DB üblichen „Bahnsprech“ können wir da getrost noch 1-2 Jahre dazurechnen).
Pressemitteilung
In sehr scharfen Worten hat nun MdL Jochen Haußmann in einer Pressemitteilung die DB wegen dieser langen Planungszeit angegriffen: „Mit diesem Bummelzugtempo dürfen wir die Bahn nicht durchkommen lassen“. Er schreibt weiter: „dass der Verband Region Stuttgart der Bahn die Zügel viel zu locker lässt und die Region ihre Aufgabe als verantwortlicher Betreiber der S-Bahn-Linien nicht im Griff hat“. Wo er Recht hat, hat er Recht. Wir wünschten uns allerdings, dass er den unsinnigen und verkehrstechnisch sinnlosen Bau von Stuttgart 21 ähnlich scharf kritisierte.
Unsere nächste Sitzung
Heute, Mi, 18.4.18, 20 Uhr, TV-Heim
 
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