Vereinsförderung für K21?

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen 03-2023 vom 18.01.2023 Vereinsförderung

Vor Weihnachten beschloss der Gemeinderat neue Förderrichtlinien für die
ortsansässigen Vereine. Eine wesentliche Vorschrift der neuen
Richtlinien besagt, dass die auf 105 Euro im Jahr erhöhte Grundförderung
nur eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Vereinen zu gute
kommt. Für alle anderen – so wie K21 – gilt, dass sie, um eine Förderung
zu bekommen, einen extra Antrag an den Gemeinderat stellen müssen und
dieser dann darüber entscheidet.
Diesen Antrag haben wir nun letzte Woche gestellt. Mit folgender
Begründung: „Der Verein K21 Kernen wurde im Februar 2011 gegründet, hat
20 Mitglieder und hat laut §3 seiner Satzung folgende Ziele: „Zweck des
Vereins ist die Förderung der Umweltbildung mit besonderem Schwerpunkt
auf der Verbesserung des Ansehens und der Zukunftsfähigkeit des
Öffentlichen Personennahverkehrs in Kernen und der Region“
In diesem Sinne beschäftigt sich K21 mit allen wesentlichen Verkehrs-
und Mobilitätsthemen: Verbesserung des ÖPNV, insbesondere Busse und
Bahnen, Barrierefreiheit in Bus und Bahn (hier insbesondere die
Barrierefreiheit an den Bahnsteigen der S-Bahn in Rommelshausen und
Stetten-Beinstein und die Barrierefreiheit für Menschen mit Handicaps im
Fußgängerverkehr und beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden in der
Gemeinde), mit der Verbesserung des Radverkehrs (z.B. Einsatz für den
Radschnellweg Schorndorf-Stuttgart). Und vieles andere mehr. Zu diesen
Themen organisiert K21 auch Aktionen wie Infostände und Vortrags- und
Filmveranstaltungen. Über seine Aktivitäten berichtet der Verein
regelmäßig im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kernen. Gerne kommen wir in
eine Sitzung des Verwaltungsausschuss, um dort weitere Auskünfte über
unsere Aktivitäten zu geben, die unserer Meinung nach eine
Sonderförderung begründen.“
Wir sind gespannt, wie unser Antrag entschieden wird.

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Bericht zum Jahresrückblick am 21.12.2022

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 02.23 am 11.01.2023

Am 21.12. trafen wir uns im „Burgstüble“ zu unserem Diavortrag auf die
Ereignisse der Jahre 2020 – 2022. 20 Interessierte waren gekommen.
Ganz aktuell gab es von unserem Mitglied Michael Becker, der zusammen
mit unserem Vorsitzenden Jürgen Horan regelmäßig die Stuttgarter
Montagsdemos moderiert (in der Winterzeit immer um 18 Uhr auf dem
Kleinen Schlossplatz), einen Bericht über den Betrugsverdacht beim Bau
der Filstalbrücke auf der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm.
Die Kosten der Filstalbrücke liegen beim Dreifachen des ursprünglich
Veranschlagten, für die gesamte Neubaustrecke sind sie auf das Doppelte
gestiegen. Aufgrund der Kostensteigerungen für die Brücke ermittelt nun
die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdacht gegen die beteiligten
Baufirmen.
Leider reiht sich dies in eine lange Reihe von Skandalen ein, die das
Projekt Stuttgart 21 seit Baubeginn begleiten.
Mehr dazu hören Sie bei unserer Veranstaltung am Freitag, 24. Februar
2023. Dieter Reicherter, früher Vorsitzender Richter am Landgericht
Stuttgart und heute einer der Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21,
kommt um 19:30 Uhr in die Glockenkelter. Thema seines Vortrags
„Luagabeidl GmbH & Co KG“.
Eine weitere Veranstaltung, wo es (am Rande) auch um Stuttgart 21 geht,
folgt am Sonntag, 26. Februar 2023. Bei einer Matinee um 11 Uhr ist der
Erfinder und jahrzehntelange Moderator der bekannten SWR-Sendung
„Eisenbahnromantik“ in der Glockenkelter zu Gast: Hagen von Ortloff aus
Rommelshausen spricht über seinen Lebensweg.

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Tipps zum Jahresende 2022 und S-Bahnsteig Rommelshausen

Expressbus
Ein letzter Tipp zum Jahresende, angesichts des herrlichen Winterwetters. Fahren Sie doch mit dem X20 zur Haltestelle „Katzenkopf“ (Katzenbühl, der Esslinger Wertstoffhof). Inzwischen auch mit Hochbord zum Aus- und Einsteigen. Von dort können sie fast ebenerdig zum Kernenturm und zum Jägerhaus wandern.
Von der Haltestelle „Diakonie“ kostet es nur den Kurzstreckentarif von 1,60 €. Von der Römer Haltestelle Karlstraße sind es 2,60 Euro. Probieren Sie es einfach mal aus.

S-Bahn-Station Rom
Wir freuen uns über den vor kurzem fertiggestellten erhöhten Bahnsteig an der S-Bahn in Rom in Fahrtrichtung Schorndorf. So dass endlich, nach 10 Jahren, ein gefahrloser Ein- und Ausstieg möglich ist. Gut, erst mal nur für eine Richtung. Aber die Gegenrichtung soll ja im neuen Jahr folgen. Ein Dank an alle, die dazu beigetragen haben!
Es fehlt allerdings noch die Erhöhung der Bahnsteige in Stetten-Beinstein und auf weiteren Bahnhöfen der Rems-Strecke Richtung Schorndorf. Ob es auch wieder 10 Jahre dauert, bis das gemacht wird?

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Weihnachtsmarkt Esslingen/Ludwigsburg

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen 50 vom 14.12.2022

(Leider nur als „Nachklapp“ verspätet)

Wir weisen nochmal auf die Möglichkeit hin, mit dem Expressbus X20 zum Weihnachtsmarkt nach Esslingen zu fahren. Bis 23.12. täglich von 11 bis 20:30 (Fr + Sa 21:30 Uhr) geöffnet. Übrigens: Vor 2 Wochen gaben wir einen falschen Fahrpreis an. Die einfache Fahrt kostet 2,80 €. (3,40 € sind es mit der S-Bahn über Cannstatt). Fahrplanauskunft: www.vvs.de

Aus 1 mach 5
Noch günstiger ist das VVS-Tagesticket . Sie zahlen 5,60 € für 1 Person (in Zone 2, Zone 1+2 = 6,80 €)) und können bis zu 5 Personen mitnehmen. Und dann unbegrenzt an diesem Tag fahren. (Achtung: nur Wochenende, Sa+So!). Mit Familie. Oder Sie tun sich an der Haltestelle mit anderen Wartenden zusammen und fahren mit 5 Personen auf einem Ticket. Beim Rückweg könnten Sie das mit anderen Wartenden wiederholen.
Wenn sie den Fahrschein mit der VVS Mobil App unter www.vvs.de/tickets/ticketskaufen/handyticket runterladen, gibt es bis zu 40 Cent Ermäßigung.

Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg
Das Ticket für Zone 2 gilt übrigens auch, wenn Sie (nur mit dem Bus!) zum Barock-Weihnachtsmarkt nach LB fahren. Ebenfalls geöffnet bis 23.12.. (Blühendes Barock bzw. Märchengarten sind bis März 2023 geschlossen, Kürbis-Ausstellung endete am 4.12.). Sie fahren mit dem X20 oder Linie 211 nach WN, dort Umstieg in die Schnellbuslinie X43 (am Wochenende Linie 431) nach LB. (Allerdings mit 20-35 Minunten Wartezeit am Busbahnhof WN. [Die Linien sind leider nicht aufeinander abgestimmt! Wir haben das beim VVS reklamiert). Mit S-Bahn ab WN oder Rom über Hauptbhf. sind Sie 25 Min. schneller (wenn S-Bahn pünktlich ist), aber es kostet 1 Zone mehr. (Tagesticket entsprechend 6,80 €).

Jahresabschluss am 21.12.
Am Mi, 21.12. um 18:30 Uhr im „Burgstüble“ blicken wir mit einem Diavortrag zurück auf unsere Aktivitäten der Jahre 2020-2022. Gäste sind herzlich willkommen.

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Jahresrückblick 2022 (1)

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 49-22 vom 07.12.2022

Wer nähern uns dem Jahresende und es ist Zeit für einen Jahresrückblick
2022. (Siehe auch www.kernen21.de mit allen unseren Artikeln für das
Mitteilungsblatt).
1. Radschnellweg
Der Radschnellweg RS5 Schorndorf – Stuttgart wurde auf den Weg gebracht.
Zumindest die Strecke von Schorndorf bis Fellbach. Von Fellbach bis
Stuttgart ist leider noch nicht geklärt, wie er verlaufen soll.
Entschieden ist dagegen die Streckenführung über die Gemarkung
Rommelshausen. Hier standen zwei Alternativen zur Wahl:
a) an der S-Bahn entlang von Endersbach her kommend über die Max-Eyth-
und Willy-Rüsch-Straße und anschließend über die Äcker Richtung
Schüttelgraben/Fellbach.
b) „Untenrum“ über die Äcker und Wiesen entlang der Bundesstraße. Die
Variante a) fand im Gemeinderat keine Mehrheit, da befürchtet wurde,
dass Parkplätze wegfallen und der Pkw- und Lkw-Verkehr zu stark durch
die RadfahrerInnen beeinträchtigt würde. Da hat sich dann doch (noch
mal) ein Denken durchgesetzt, das zu sehr auf die Autofahrenden
ausgerichtet ist.
Gar keine Gegenliebe fand unser Vorschlag, die Waiblinger Straße, die
bei der Variante a) von Hunderten von RadlerInnen hätte überquert werden
müssen, beim S-Bahnhof mit einer kühnen Rad-Brücke zu überqueren.
Schade.
Aber grundsätzlich ist natürlich ein Radschnellweg ein enormer Schritt
zu einer anderen Verkehrspolitik.
2. Barrierefreiheit
Seit vielen Jahren setzt sich unser Verein für den Ausbau der
Barrierefreiheit in unserer Gemeinde und vor allem auch im Bus- und
Bahnverkehr ein. Hier gab es einen großen Erfolg. Nach 10 Jahren (!), in
denen wir mit vielen öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Flugblättern und
Leserbriefen auf den gefährlichen Ein- und Ausstieg an den S-Bahn
Stationen Rom und Stetten-Beinstein aufmerksam gemacht haben, werden nun
die Bahnsteige (zumindest in Rom) erhöht. (Forts. folgt).

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Mit dem X20 zum Weihnachtsmarkt in Esslingen

K21 Kernen Mitteilungsblatt 28-22 v0m 30.11.2022

Seit dem 24. November ist der Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt
wieder geöffnet, täglich von 11 bis 20:30 (Fr + Sa 21:30 Uhr). Da bietet
es sich doch an, mit dem blauen Expressbus X20 (siehe Foto) dorthin zu
fahren. Zwischen den mehr als 180 Ständen in der Esslinger Altstadt
tummeln sich Stelzenläufer, Gaukler, Feuerspucker und Spielleute, so die
offizielle Ankündigung. Das Bühnenprogramm mit mittelalterlicher Musik
und die stimmungsvolle Kulisse der Fachwerkhäuser und romantischen
Gassen sorgen dafür, dass der Esslinger Weihnachtsmarkt so erlebnisreich
wie sonst keiner ist. Nicht von ungefähr wurde Esslingen 2018 als
„Schönste Weihnachtsstadt Deutschlands“ ausgezeichnet.
Und wir kommen ganz bequem in 25 Minuten mit dem Bus hin. Am Wochenende
fährt der X20 alle Stunde, jeweils zur Minute .12 in der Karlstr. in
Rom, zur Minute .18 an der Diakonie in Stetten. Fahrpreis (einfach):
2,80 €.
Zurück vom Esslinger Busbahnhof ZOB zur Minute .23. (Letzter Bus: 23:23
Uhr). Unter der Woche fährt der X20 ab 14:42 bis 19:12 Uhr (jeweils
Karlstr., an der Diakonie 5 Min. später) sogar alle halbe Stunde.
Probieren Sie es einfach mal aus!
Bei der letzten GR-Sitzung haben wir in der Fragestunde angefragt, ob
die Gemeinde, wie schon vor Corona – als Werbeaktion für den Expressbus
– wieder Sonderfahrten zum Weihnachtsmarkt in ES oder
verbilligte/kostenlose Fahrscheine anbieten könnte. (Forts. folgt).

Ab hier vom Bürgermeister zensiert:

Bei der letzten GR-Sitzung haben wir in der Fragestunde angefragt, ob
die Gemeinde, wie schon vor Corona – als Werbeaktion für den Expressbus
– wieder Sonderfahrten zum Weihnachtsmarkt in ES oder
verbilligte/kostenlose Fahrscheine anbieten könnte. (Forts. folgt).

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Infostand beim Martinimakt

K21 Kernen Mitteilungsblatt Nr. 47-22

Beim Martinimarkt am vergangenen Donnerstag waren wir von 14 bis 17 Uhr mit einem Infostand vertreten. Wir luden die PassantInnen zu der Vorführung des Films „Das Trojanische Pferd“ ein. (Bericht dazu im nächsten Mitteilungsblatt). Außerdem informierten wir über die neuesten Entwicklungen zum Projekt Stuttgart 21, an dessen Finanzierung sich ja auch die Gemeinde Kernen (über die Kreisumlage des Rems-Murr-Kreises) mit einem Betrag von über 700.000 Euro beteiligt hat.

Dabei stellten wir fest, dass sich die Haltung in der Bevölkerung zu diesem Milliardenprojekt verändert hat. Im Vergleich zum Infostand, den wir vor fünf Jahren ebenfalls beim Martinimarkt hatten. So ist die Zahl der absoluten BefürworterInnen, die uns vor fünf Jahren zum Teil auch aggressiv angegangen sind, inzwischen auf fast Null gesunken. Die Zweifel am Projekt sind erheblich gewachsen. Es findet sich niemand mehr, der/die daran glaubt, dass S21 bis 2025 fertig wird. Und es findet sich auch niemand mehr, der/die daran glaubt, dass die jetzt offiziell zugegebenen 9,5 Mrd. € Gesamtkosten das Ende der Fahnenstange sein werden. Hier haben die Befürworter-Parteien viel Glaubwürdigkeit verloren.

Und was wir besonders bestürzend finden: sobald die Deutsche Bahn erwähnt wird, sprudelt es nur so aus den Leuten heraus. Und alle erzählen von schlimmen Erfahrungen beim Bahnfahren: verspätete und ausgefallene Züge, Anschlüsse verpasst, irgendwo in der Pampa gestrandet. Und immer wieder die mangelhafte Informationspolitik der Bahn, wo Passagiere teils stundenlang nicht wissen, was jetzt eigentlich los ist. Das ist für uns deshalb bestürzend, weil wir ja angetreten sind, um den Bahnverkehr zu fördern. Und jetzt den KritikerInnen Recht geben müssen, die z.T. so gefrustet sind, dass sie in Zukunft lieber mit dem Auto fahren statt die Bahn zu benutzen.

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Film „Stuttgart 21 – Das trojanische Pferd“ Film am 22.11.2022

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 46-22 am 16.11.2022

Am Di, 22.11.22 um 19:30 Uhr in der Glockenkelter zeigen wir den Film: „Stuttgart 21 – Das Trojanische Pferd“.
Regisseur Klaus Gietinger, Jahrgang 1955 (s. Foto) ist zur Vorführung anwesend und erzählt, wie dieser Film zustande kam.
Als Filmemacher und Drehbuchautor wurde er durch die Filme „Lond it luck“ [Lass nicht locker] über den Allgäuer Bauernaufstand vor 500 Jahren und den Kultfilm „Daheim sterben die Leut“ sowie durch verschiedene „Tatort“-Folgen und die ZDF Kinderserie „Löwenzahn“ bekannt.
Gietinger schreibt auch Bücheru.a. über die Ermordung Rosa Luxemburgs und die Novemberrevolution von 1918. Sein Auto hat er vor Jahren abgeschafft, er fährt mit der Bahn.

Zur Erklärung des Filmtitels: S21 ist ein Trojanisches Pferd, weil es trotz der der vielen Argumente dagegen eine Flut von weiteren milliardenteuren Tunnelprojekten auslöste. Nicht nur in Stuttgart, auch in Frankfurt Hbf, auf der Strecke Frankfurt-Fulda und unter dem Fehmarn-Belt. Obwohl bekannt ist, dass der in den Tunneln verbaute Stahlbeton extrem klimaschädlich ist.
Im Film treten auch örtliche Akteure auf: der Römer Bahnexperte Hagen von Ortloff + die Klimaktivistin Judith Scheytt aus Beutelsbach. Er endet mit immer noch möglichen Alternativen und Ausstiegs-Szenarien. Eintritt: 6 €

Infostand beim Martinimarkt
Beim Markt am Do, 17.11. sind wir von 14-17 Uhr mit einem Infostand auf dem St. Pierre Platz vertreten.

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K21 Kernen im Mitteilungsblatt Nr. 45-22 vom 09.11.22

Film „Stuttgart 21 – Das Trojanische Pferd“ am 22.11. (2)
Wie letzte Woche schon angekündigt, zeigt K21 Kernen am Dienstag, 22.11.22 um 19:30 Uhr in der Glockenkelter den neuen Film von Klaus Gietinger: „Stuttgart 21 – Das Trojanische Pferd“. In Anwesenheit des Regisseurs.

Ab hier vom Bürgermeister von Kernen zensiert !!
Zum Inhalt:
Trotz der immer mehr zutage tretenden Mängel beim Projekt Stuttgart 21 halten die Regierenden in Baden-Württemberg, Grüne, CDU und die Opposition, sowie die Bundesregierung, die Führung der Deutschen Bahn und andere Tunnelbohrer daran fest. Es wird eine „Fahrt ins Desaster“, wie der (jetzige) grüne Verkehrsminister Winfried Hermann einstmals sagte, als er noch gegen das Projekt war. Seit er in der Regierung ist, hat er sich um 180 Grad gedreht.
Ebenso konsequent, wie das Projekt scheitern wird, zeigt der abendfüllende Dokumentarfilm, wie Immobilienspekulation, Betonmafia, Bahnchefs aus der Auto- und Flugzeugindustrie und weltweit führende Tunnelbohrer plus Kettensäger den bisher pünktlichsten Bahnhof Deutschlands (nämlich den aktuellen Kopfbahnhof) für teuerstes Geld ruinieren, unter der Erde einsperren, schieflegen und letztlich begraben wollen.
Während im Vorfeld des baden-württembergischen Volksabstimmung am 27. November 2011 hoch und heilig (und wider besseres Wissen) versprochen wurde, dass die Kosten bei maximal 4,5 Mrd Euro lägen, sind wir inzwischen bei 10 Mrd. angekommen. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Wegen der (jetzt zugegebenen) fahrplantechnischen Unzulänglichkeiten von S21 sollen zu den inzwischen gebohrten 60 km Tunnel weitere 50 km dazugebaut werden. Eine klimatische Todsünde, wegen des massenhaft verwendeten Stahlbetons. Und eine Todesfalle, wenn in den Tunneln mal ein ICE brennen sollte. Der Brandschutz soll erst überprüft werden, wenn die Züge fahren. (Forts. folgt)

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Film das „Trojanische Pferd“ im November

Kernen21 für Mitteilungsblatt Kernen 44 am 03.11.2022

Filme über das Projekt Stuttgart21 gibt es schon einige – und zwei davon haben wir in Stetten auch schon gezeigt. Im Februar 2011 die Dokumentation „Oba bleiba“ von Vaclav Reischl, die vor allem die Polizeiübergriffe am „Schwarzen Donnerstag“, dem 30.9.2010 im Blick hatte. Sowie im November 2011 den Film „Alarm am Hauptbahnhof“ von „Böller und Brot“. Das sind die beiden Filmemacherinnen Sigrun Köhler und Wilfried Bayer, die zur Vorführung auch anwesend waren. Das besondere an diesem Film war, dass darin neben Heiner Geißler, Tanja Gönner und Stefan Mappus auch der (verstorbene) Stettener Wengerter Mathias Kurrle zu sehen war, mit einer erstaunlichen Vorwahlanalyse zur Landtagswahl 2011. Matthias bewirtschaftete früher den bekannten IHK-Wengert oberhalb des Hauptbahnhofs.

Nun gibt es nach über 10 Jahren einen neuen Film über Stuttgart21, das sich nicht nur zum teuersten, sondern auch zum gefährlichsten Bahnhofsprojekt aller Zeiten entwickelt. Titel: „Das Trojanische Pferd“. In der Vorankündigung heißt es: „Waren zu Beginn wenige Kilometer Tunnel und wenige Milliarden D-Mark geplant, läuft jetzt alles konsequent aus dem Ruder. Immer mehr klimaschädliche hochgefährliche Tunnel (insgesamt dann 100 km unter Stuttgart) und immer mehr Geld – praktisch ein S 21 2.0 – sollen das Projekt retten und verschlimmbessern es jedes Jahr weiter. Dabei wird immer deutlicher: die KritikerInnen hatten in allem Recht: Der Bahnhof ist viel zu klein, brandgefährlich, extrem klimaschädlich, völlig untauglich für den Deutschlandtakt und führt zu mehr Autoverkehr. Doch beharrlich halten die Regierenden in Baden-Württemberg, Grüne, CDU und die Opposition, sowie die Bundesregierung, die Führung der Deutschen Bahn und andere Tunnelbohrer daran fest“. (Forts. folgt)
Bitte Termin vormerken: Di, 22.11.22, 19:30 Uhr.

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Bürgerbeteiligung Radschnellweg

Mitteilungsblatt Kernen Nr. 43 vom 26.10.2022 – wurde wieder teilweise zensiert.

Schon verschiedene Male haben wir über den geplanten Radschnellweg RS5 zwischen Schorndorf und Stuttgart berichtet, der die nächsten Jahre gebaut werden sollen. Er soll auch über die Kernener Markung geführt werden. Inzwischen haben alle Gemeinden (außer Fellbach und Stuttgart) die Trassenführung festgelegt.

Im Landratsamt Rems-Murr gibt es nun schon seit einiger Zeit eine Stabsstelle Radwege, die diesen Sommer eine BürgerInnen-Anhörung zu den Trassenführungen veranstaltet hat. Wie des Landratsamt mitteilte, haben sich bis Anfang September rund 300 BürgerInnen daran beteiligt und Vorschläge oder Verbesserungsmöglichkeiten eingereicht. Diese werden gegenwärtig ausgewertet und sollen in die im Herbst beginnende Entwurfsplanung einfließen.

Auch K21 Kernen hat verschiedene Vorschläge gemacht, die sich vor allem mit der Anbindung des RS5 von der Gemarkung Rom und der Weiterführung durch Fellbach durch beschäftigten. (In Fellbach wird eine eigene BürgerInnen-Anhörung durchgeführt. Auch nicht so sinnvoll).

Ab hier zensiert:

Eigentlich ist es widersinnig, dass wir jetzt die Trasse bis an die Markungsgrenze Fellbach festlegen, ohne überhaupt zu wissen, wie sie dann durch Fellbach durch bzw. nach Stuttgart weitergeführt wird. Eventuell wäre es auch notwendig, zwei verschiedene Trassen durch Fellbach bzw. Richtung Stuttgart anzulegen. Weil es ist ja ein großer Unterschied, ob ich von Kernen aus mit dem Rad Richtung Feuerbach/Zuffenhausen fahren will oder Richtung Cannstatt bzw. in die Stuttgarter Innenstadt.

Wir haben das Gefühl, dass die Gesamtplanung für den RS5 kein herausragendes Beispiel für eine interkommunale Zusammenarbeit ist.

Und warten nun darauf, dass die Ergebnisse der BürgerInnen-Anhörungen für den Rems-Murr-Kreis und für Fellbach bekanntgegeben werden.

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100 Jahre Hauptbahnhof – Mitteilungsblatt Kernen 42 vom 19.10.2022

Aus aktuellem Anlass unterbrechen wir unseren Rückblick zur Geschichte der Bahnsteigerhöhung in Rom. K21 Kernen beteiligt sich nämlich in der kommenden Woche an den Feierlichkeiten zu „100 Jahre Hauptbahnhof Stuttgart“.
Unter diesem Titel wird am Do, 20.10.22 um 18 Uhr im Stuttgarter Rathaus gefeiert. Den Festvortrag hält Hans-Peter Münzenmayer, früher beim Landesdenkmalamt für technische Baudenkmäler zuständig. Münzenmayer war im Jahr 2007 des öfteren in Stetten zu Gast, als die Allmende die Mahl-Technik der Seemühle für die Nachwelt dokumentierte. In Stuttgart spricht er zum Thema: „Ingenieurbauwerke als Markenzeichen der Württembergischen Staatseisenbahnen“. Zu dieser tollen Ingenieurskunst gehören übrigens auch das Eisenbahnviadukt in Endersbach und natürlich die Brückenbauten von Rudersberg nach Welzheim.

Nach der Präsentation historischer Filme folgt ein Vortrag von Norbert Bongartz „Der Kopfbahnhof – ein epochaler Wurf“.

Des weiteren gibt es am 22. + 23.10. zahlreiche Sonderfahrten mit historischen Dampf-, Diesel- und Elektroloks. Weitere Infos unter https://100-jahre-hauptbahnhof-stuttgart.vk21.de, Fahrkarten unter www.uef-dampf.de.

Ab hier vom Rathaus Kernen zensiert, auch das Foto:

Unser Foto vom März 2012 zeigt die Zerstörung des Südflügels des Stuttgarter Bahnhofs durch die Deutsche Bahn. Obwohl das von dem bekannten Architekten Paul Bonatz geplante Gebäude unter Denkmalschutz stand. Das Denkmalamt hielt allerdings auf Weisung von oben still.

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Spatenstich am S-Bahnhof Rommelshausen (1)

Mitteilungsblatt Kernen 40 – 2022 v0m 06.10.2022

Sie kennen das wahrscheinlich von Presse, Funk und Fernsehen: wenn
irgendwo der Baubeginn für ein großes Projekt ansteht, dann gibt es
einen Spatenstich, zu dem sich viele wichtige Menschen versammeln: die,
die tatsächlich zum Gelingen des Projekts beitrugen, sowie die anderen,
die meinen, dazu etwas beigetragen zu haben.
So war es auch am Montag vergangener Woche, als morgens um 9 Uhr der
Spatenstich für den Beginn der Bauarbeiten für die Erhöhung der
Bahnsteige am S-Bahnhof in Rom über die Bühne ging. Die anwesende
Prominenz versammelte sich hinter einem Sandhaufen und warf mit den von
der Deutschen Bahn (DB) zur Verfügung gestellten Spaten mehrere Male
dekorativ Sand in die Luft. (Siehe Foto). Auf die sonst bei diesen
Anlässen üblichen dekorativen und fotogenen Schutzhelme wurde
bedauerlicherweise verzichtet.
In den Reden der werten Herren wurden natürlich alle erwähnt, die dazu
beigetragen haben, dass die Bahnsteige nun endlich umgebaut werden. Die
verunfallten Betroffenen, die Organisationen und die BürgerInnen, die
sich an die Öffentlichkeit wandten, um auf die gefährlichen Zustände
(und die vielen Unfälle) beim Ein- und Aussteigen aufmerksam zu machen,
waren zum Spatenstich nicht eingeladen. Nur BM Paulowitsch erwähnte kurz
die Bürger, die sich für das Projekt engagiert und eingebracht hatten.
Wie lange es dauerte bis zum Spatenstich und was alles unternommen
wurde, erfahren Sie nächste Woche.

Dierser Beitrag wurde von deer Gemeindeverwaltung vollständig zensiert!

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Spatenstich Bahnsteig / MB 39-22

Klimastreik und Verkehrswende

Am vergangenen Freitag fanden in Waiblingen, Stuttgart und Hunderten von Städten weltweit wieder Kundgebungen der Bewegung „Fridays for Future“ [Freitage für die Zukunft] statt. Hunderttausende nahmen daran teil. Sie demonstrierten für sofortige Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung und für eine Verkehrswende, die diesen Namen auch verdient.
Unter den 4.000 DemonstrantInnen in Stuttgart waren gut ein Dutzend Engagierte von K21, Allmende + Nachhaltiges Kernen, die mit dem Fahrrad oder mit dem ÖPNV dorthin fuhren. (Einige waren auch in WN). Das waren jetzt – zugegeben – nicht besonders viel. Aber auch nicht Nichts.
Unser Foto zeigt die jungen OrganisatorInnen der Stuttgarter Veranstaltung am Karlsplatz, die sich am Schluss der Kundgebung auf der Bühne versammelten. Ein beeindruckendes Bild.
Petition gegen übermäßigen Auto- und Motorradlärm
Auf der Plattform change.org gibt es seit einigen Wochen eine Aktion gegen die immer mehr um sich greifenden modernen Auspuffklappensysteme. Sie ermöglichen es Fahrern von Autos + Motorrädern, damit möglichst viel Lärm zu erzeugen. Wir kennen das von der Esslingerstraße. Ein Genuss für die sog. „Poser“ [Zurschausteller], aber große gesundheitliche Belästigungen für alle Menschen drumherum. Die Petition, die auch die Zulassung von Lärmblitzern fordert, kann unter folgendem Link unterzeichnet werden: www.change.org/p/lärm-macht-krank-wir-fordern-ein-klares-gesetz-gegen-poser

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Jubiläum Ampel verschoben / MB 38 – 22

1-jähriges Jubiläum Fußgängerampel jetzt am 24. September
Eigentlich wollte die Bürgerinitiative (BI) „Sicherer Schulweg L1201“ am
17.9. das 1-jährige Jubiläum der Fußgängerampel an der L1201 feiern. Nun
war es aber an diesem Tag so regnerisch, dass beschlossen wurde, die
geplante Fahrradausfahrt zur Ampel (mit anschließendem Eis-Essen in
Endersbach) auf Sa, 24.9.22 zu verschieben. Treffpunkt: 11 Uhr,
Parkplatz Getränkemarkt Drechsel, Seemühle. Die Bevölkerung ist dazu
herzlich eingeladen. Kontakt: Tanya Kasa, Tel. 0178.9018 222
Vor 12 Jahren: Schwarzer Donnerstag
Wieder einmal jährt sich der „Schwarze Donnerstag“, als die damalige
Landesregierung unter Stefan Mappus im Stuttgarter Schlosspark mehrere
Hundertschaften Polizei und Wasserwerfer auf friedliche
DemonstrantInnen, darunter viele Jugendliche, losließ und schwere
Verletzungen verursachte bzw. riskierte. Damals waren auch aus Kernen
drei Dutzend DemonstrantInnen im Park, einige erhielten Tränengas in die
Augen bzw. wurden von den Wasserwerfern „getauft“.
Inzwischen stellte sich heraus, dass der damalige Einsatz von der
Landesregierung orchestriert wurde und Mappus im nachfolgenden
Untersuchungsausschuss über seine Rolle die Unwahrheit sagte. Dies
ergeben bisher geheimgehaltene Protokolle und Unterlagen der Regierung,
die jetzt herausgegeben werden mussten. Dies erreichte der ehem. Richter
Dieter Reicherter. Er war 2012 zu einem Vortrag in Stetten und
berichtete über seine erste Klage auf Herausgabe, die letztlich bis zum
Europäischen Gerichtshof führte. Jetzt haben wir zwar schwarz auf weiß
alles, was wir damals schon vermuteten. Aber durch die jahrelange
Verzögerungstaktik von Kretschmanns grünem Staatsministerium sind
Mappus‘ Lügen und das damalige massive Hintergehen der Öffentlichkeit
inzwischen verjährt. Kundgebung zum Jahrestag: Fr, 30.9., 18 Uhr,
Hauptbahnhof Stgt.

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Brandschutzplanung bei Stuttgart21

Bahn setzt untaugliche S21-Brandschutzplanung fort
Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 und die Gemeinderatsfraktion „DieFrAKTION“ laden zu einer Veranstaltung am Montag, 12. September 2022, um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses ein. Dort sollen vertiefte Erkenntnisse über den nicht funktionierenden Brandschutz im S21-Tiefbahnhof vorgestellt werden.
Unter anderem wird der hochkompetente Dipl. Ing. Hans Heydemann Ergebnisse vorstellen, die Ingenieure22 mittels einer eigenen professionellen Simulationssoftware gewonnen haben.
Demnach sind sowohl die Annahmen der Bahn zur Ausbreitung eines Zugbrandes als auch zur
Zeitdauer der Entfluchtung der Fahrgäste viel zu optimistisch und damit untauglich.
In seiner Präsentation wird Heydemann darüber hinaus aufzeigen, wie die Bahn auch in der
„Ausführungsplanung“ ihre bisherige fehlerhafte Planung fortsetzt (siehe Zusammenfassung
des Vortrags in der Anlage). Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hatte der Bahn aufgetragen, Ein-zelheiten des Brandschutzes bei der Planung der „technischen Ausrüstung“ zu konkretisieren, obwohl das in der Tunnelrichtlinie der Bahn bereits für das grundsätzliche Planfeststellungsverfahren gefordert wird. Dass ihr genau diese Konkretisierung auch in diesem letzten Planungsschritt dennoch nicht gelungen ist, soll an diesem Abend deutlich werden. Insbesondere wurden in der Mobilität eingeschränkte Personen nicht berücksichtigt. Aus finanziellen Gründen riskiert man ihr Leben.
Dieter Reicherter, Vorsitzender Richter am Landgericht a.D. und einer der Sprecher des Aktionsbündnisses, wird ergänzend die rechtliche Seite der zu versagenden Brandschutz-Genehmigung erläutern. Und der Liedermacher Pit Bäuml sorgt für den passenden musikalischen Rahmen, nachdem er zuvor um 18 Uhr bereits sein Können zur 628. Montagsdemo beigesteuert hat. Vertreter von Bahn, EBA, Brandschutzbehörde und Planungsbüros sind zwar zu der Veranstal-tung eingeladen worden, haben aber entweder abgesagt oder gar nicht reagiert. Martin Poguntke, ebenfalls Sprecher des Aktionsbündnisses, sieht die Verantwortung zu han- deln beim zuständigen Brandschutzdirektor der Stadt Stuttgart: „Die S21-Brandschutzplanungen der Bahn sind von geradezu zynischer Oberflächlichkeit. Wir können nur hoffen, dass der
Stuttgarter Brandschutzdirektor Dr. Belge dem Druck von OB Nopper und der Immobilien-Lobby widerstehen kann und das Brandschutzkonzept dieses Immobilienprojekts als völlig untauglich ablehnt. Denn er trägt die Verantwortung für Leib und Leben der Fahrgäste und seiner Feuerwehrleute.“
Kontakt: Martin Poguntke, 0151 403 602 56
Dieter Reicherter, 07192 930 522 oder 0151 263 711 31
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1jähriges Jubiläum Fußgängerampel

Kernen21 MB 37 vom 14.09.2022

Wie letzte Woche schon angekündigt, veranstaltet die Bürgerinitiative (BI) „Sicherer Schulweg L 1201“, eine Fahrradausfahrt zum einjährigen Jubiläum der Fußgängerampel an der L 1201, und zwar am Samstag, 17.09.2022. Treffpunkt: 11 Uhr, Parkplatz Getränkemarkte Drechsel, Seemühle. Die Bevölkerung ist dazu herzlich eingeladen. Kontakt: Tanya Kasa, Tel. 0178-9018 222

Aus diesem Anlass ein kleiner Rückblick auf die Geschichte dieser Ampel:

Seit Jahren nimmt die Zahl der Stettener SchülerInnen zu, die die Schulen des Bildungszentrums Benzach besuchen. Viele fahren mit dem Fahrrad und müssen nach der Seemühle die L1201 (Strümpfelbach-Endersbach) überqueren. An der früheren Querungsstelle in Höhe des Mühlkanals wurde sehr schnell gefahren, es entstanden immer wieder gefährliche Situationen. Auf Initiative von Tanya Kasa, einer betroffenen Mutter, fand im Herbst 2018 ein Gespräch vor Ort mit Vertretern von Regierungspräsidium (RP), Landratsamt, Weinstadt und Betroffenen statt. Die anschließend getroffenen Maßnahmen (z.B. 50 km Beschränkung) waren weitgehend wirkungslos. Am 9.4.2019 gründeten 15 betroffene Eltern daraufhin die BI „Sicherer Schulweg L1201“, die in der Folge mit vielen Aktionen (z.B. Verkehrszählung, Demo, Unterschriftensammlung, Zeitungsartikel) an die Öffentlichkeit trat.

Und tatsächlich: Im Herbst 2019 schwenkte das RP überraschend auf den Vorschlag der BI ein und befürwortete den Bau einer Druckknopfampel zur Überquerung, kurz vor der Haldenbachbrücke. Trotz einer Corona-bedingten Verzögerung in Planung und Bauausführung wurde die Ampel in „Rekordzeit“ erstellt und am 9.9.2021 offiziell eingeweiht.mso-fareast-language:EN-US;mso-bidi-language:AR-SA“ lang=“DE“>Und sie wird rege genutzt, von SchülerInnen, JakobspilgerInnen und RadfahrerInnen auf dem Weinstädter Radrundweg. Ein schönes Beispiel eines erfolgreichen bürgerschaftlichen Engagements

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Fest Ampel

Kernen21 MB 36 vom 07.09.2022

Fest zum einjährigen Jubiläum der Fußgängerampel an der L 1201
Gerne veröffentlichen wir einen Hinweis der Bürgerinitiative „Sicherer
Schulweg L 1201″, zum einjährigen Jubiläum der im September 2021
eingeweihten Fußgängerampel. (Siehe Foto)
Die BI schreibt u.a.: „So können nun Stettener Schulkinder, aber auch
RentnerInnen, SpaziergängerInnen, JakobspilgerInnen und andere Menschen
aus den umliegenden Gemeinden auf ihrem Weg von oder nach Stetten und
Endersbach die Landesstraße sicher überqueren.
Es gab viele glückliche und zufriedene Rückmeldungen. Ohne die tolle
Zusammenarbeit mit allen Beteiligten wäre dies sicherlich nicht möglich
gewesen. Deshalb blicken wir dankbar auf den gesamten Werdeprozess und
das Ergebnis zurück.
Aus diesem Anlass veranstalten wir am Samstag, den 17.09.2022 eine
kleine Feier. Wir möchten gemeinsam mit allen Interessierten eine
Fahrradausfahrt in die Eisdiele nach Endersbach machen. Dort gibt es
Gelegenheit für Gespräche. Alle Kinder erhalten ein Eis.
Treffpunkt um 11 Uhr am Parkplatz des Getränkemarktes Drechsel an der
Seemühle. Selbstverständlich wird die Ampel ein herausragender Punkt auf
unserem Weg sein. Sie alle sind herzlich eingeladen. Wir freuen uns über
jeden, ob groß oder klein! Bei strömendem Regen wird die Veranstaltung
verschoben.“
Kontakt zur BI über Tanya Kasa, Mobil: 0178-9018222, E-Mail:
sichererschulweg-kernen@gmx.de. Facebook: Bürgerinitiative“Sicherer
Schulweg L1201“

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9-Euro Ticket beendet

K21-Kernnen MB 35 vom 31.08.2022

Heute, am 31. August, ging die dreimonatige Periode zu Ende, in der für den einmaligen Preis von 9 €/Monat alle öffentlichen Verkehrsmittel – Bus, Straßenbahn, Zug (außer ICE) – benutzt werden konnten. Leider ist die Bilanz durchwachsen. Auf der einen Seite viele Menschen, die das Angebot nutzten – auch welche, die z.T. schon Jahrzehnte nicht mehr öffentlich gefahren waren – auf der anderen Seite eine völlig überforderte Deutsche Bahn, deren Mängel (und die Unfähigkeit der Verantwortlichen im DB-Vorstand) ob des Fahrgastansturms deutlich zu Tage traten. Leider hat es die Politik versäumt, eine unmittelbare Anschlusslösung zu finden, z.B. in Form einer Jahres-Fahrkarte für 365 € (also 1 € pro Tag).

BürgerInnenbeteiligung Radschnellweg
Vor der Sommerpause wiesen wir auf die Möglichkeit hin, dass sich BürgerInnen am Planungsprozess für den RS5 Schorndorf-Stuttgart beteiligen können. Wir haben den Verantwortlichen u.a. geschrieben: „Bereits mehrere Male hatten wir (sowohl den Verantwortlichen in Fellbach wie auch beim Rems-Murr-Kreis) vorgeschlagen, in Fellbach und weiter bis Stgt. (zusätzlich) eine südliche Wegführung zu prüfen (Keiferle, Rommelshäuserstr. und/oder Eugenstraße/Pfarrstr./Schillerstr.). Weiterführung über die Felder bis in die Rommelshauser Str. (Cannstatt), Knapp Gymnasium, Remstalstraße, links über die Bahngleise in die Oberschlesische Str., an den Bahngleisen/Schrebergärten entlang in Deckerstraße bis zum CANN-Kreisel und unter Bahngleisen durch bis zur König-Karls-Brücke.
Wenn Sie diese Strecke in den Hauptverkehrszeiten abfahren, dann begegnen Ihnen gegenwärtig Hunderte von „BerufsradlerInnen“ (Menschen, die mit dem Fahrrad täglich zur Arbeit fahren), die diese Alternative wählen, weil die Strecke wesentlich angenehmer ist wie die jetzt geplante Route über Nürnbergerstr. und Wilhelmsplatz.

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Bilanz 9-Euro Ticket (2) (32-22)

Die Fortsetzung unserer Bilanz zum 9-€-Ticket: Dieses (kriegsbedingte!) Experiment im Zusammenhang läuft noch bis Ende August. Letzte Gelegenheit zum Ausprobieren. Einfach beim Fahrer im Schlienz-Bus oder am Fahrkartenautomat am Bahnhof kaufen und losfahren. Im Ort herum oder auch weiters weg.

Es ist schon erstaunlich, wenn mensch sich im Bekannten- und Freundeskreis umhört, wer diesen günstigen Fahrschein getestet hat. Selbst Menschen, die schon 30 oder 40 Jahre den ÖPNV nicht mehr benutzten. Und alle können Geschichten erzählen von überlasteten oder ausgefallenen Zügen, von unverständlichen Durchsagen am Bahnsteig, aber auch von tollen Strecken oder interessanten Gesprächen mit Mitreisenden (und SchicksalsgenossInnen). Viele haben festgestellt, dass Stetten und Rom mit den Linien X20 (Der blaue Bus), 211, 212 und 219 und der S-Bahn in Rom und Stetten-Beinstein hervorragend an die Nachbargemeinden angebunden sind. Was nicht heißt, dass es keine Verbesserungsmöglichkeiten gäbe!

Die Bilanz auf Bundesebene ist überwiegend positiv. Die Frage ist, wie es weitergeht. Unsere Forderung wäre ein kostenloser ÖPNV, aber es gibt auch Vorschläge für ein 365-€-Jahresticket (also 1 € am Tag) für alle Busse und Bahnen. Auf jeden Fall braucht es ein einfaches System, nicht so eine komplizierte Tarifstruktur wie seither, die stundenlanges Suchen erfordert, um die günstigste Verbindung zu finden.

Radschnellweg RS5 Schorndorf-Stuttgart
Wir berichteten an dieser Stelle des öfteren über den geplanten Radschnellweg RS5, der auch über die Römer Gemarkung führen wird. Im Moment läuft gerade die Entwurfsplanung und genaue Linienfindung. Und eine BürgerInnenbeteiligung bis zum 28. August 22. Auf der Webseite www.radfahren-im-rmk.de gibt es eine interaktive Karte mit Trassenverlauf, wo Sie auch einen Kommentar abgeben können.

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