K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 22-23 vom 1.6.23 SEV

Schienenersatzverkehr Kernen-Waiblingen-Fellbach-Cannstatt
Nach wie vor unterschiedlich – zum Teil sogar sehr unterschiedlich –
sind die Rückmeldungen, die uns von regelmäßigen NutzerInnen des
Schienenersatzverkehrs wegen der Gleis-Streckensperrung zwischen
Waiblingen und Cannstatt erreichen. (Ganz schwierig ist es auch für
gelegentliche NutzerInnen, wg. der teilweise schlechten Ausschilderung).
Während es in den Anfangswochen der Sperrung immer wieder zu
Verspätungen und vereinzelten Fehlfahrten Richtung Esslingen usw. kam,
hat sich der Betrieb des Schienenersatzverkehrs (SEV) inzwischen
eingependelt. Was nicht heißt, dass es im Berufsverkehr zu keinen
Verspätungen mehr käme, vor allem, wenn ganz volle S-Bahnen in die Busse
umgesetzt werden und diese dann im normalen Auto-Stoßzeiten-Verkehr
steckenbleiben. Viele Fahrgäste haben sich auf längere Fahrzeiten
eingerichtet, viele KernenerInnen weichen auf die U1 und den SSB-Bus 60
ab Fellbach aus. Während der Pfingstferien wird es wohl auch um einiges
ruhiger werden.
Demgegenüber stehen Hunderte von Leerfahrten außerhalb der Stoßzeiten,
abends, an den Wochenenden.
Zu diesen Leerfahrten gehören auch die (weißen) Verstärkerbusse für
unsere blauen X20 Busse zwischen WN und ES. Wir wollen diese Woche beim
Verband Region Stuttgart nachfragen, ob es hier keine Änderung geben
könnte, dass die Verstärkerbuss immer in den Zwischenzeiten fahren, also
im Abstand von einer Viertel- bzw. Halben Stunde zwischen den
fahrplanmäßigen blauen Bussen.
Zumal wir davon ausgehen, dass die Kabel-Bauarbeiten an den Gleisen
zwischen Waiblingen und Cannstatt mit dem geplanten Endtermin Mitte Juli
noch nicht zu Ende sein werden. Und für das Jahresende sind ja schon die
nächsten Sperrungen angekündigt.
Alle unsere Beiträge zu Verkehrsthemen, die Kernen betreffen, auf
unserer Webseite www.kernen21.de

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Komplett zensiert, mit der Bemerkung „wird nicht erscheinen“

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 19-23 vom 10.5.23 Buslinie 219

Buslinie 219 nach Endersbach: wie geht es weiter?

Schon seit seiner Gründung hat sich unser Verein für eine Busverbindung von Stetten zur Haltestelle Stetten-Beinstein bzw. zu den verschiedenen Schulen in Weinstadt, insb. Schulzentrum Benzach, eingesetzt. 2019 wurde dieser Wunschtraum dann tatsächlich Wirklichkeit: die Fa. Schlienz führte die Linie 219 von Stetten zum Bahnhof in Endersbach ein. Und zwar im eigenwirtschaftlichen Betrieb, d.h. ohne öffentliche Zuschüsse, so wie es davor üblich war.
So sehr wir uns über diese neue Linie freuten, so hatten wir doch große Bedenken, ob sie sich wirtschaftlich trägt. Zumal die Linie an zwei wesentlichen „Fehlern“ in der Linienführung krankte: zum einen fuhr sie nicht mehr direkt den S-Bahnhof Stetten-Beinstein an. Das war mit der davor bestehenden Schlienz-Linie 116 noch der Fall, die von Esslingen über Stetten, Stetten-Beinstein nach Endersbach fuhr. Allerdings nur zwei Mal am Tag. Aber sie hielt direkt an der S-Bahn!
Zum anderen wurde die Linie in Stetten über die Frauenländerstraße geführt und hielt nicht mehr an der „Diakonie“, wo es eine Umsteigemöglichkeit zum Expressbus gegeben hätte, für alle, die von Endersbach her kommend nach Esslingen hätten weiterfahren wollen.

So kam es, wie es kommen musste: der 219 hat zu wenig Fahrgäste (mit Ausnahme der Schulzeiten, wo inzwischen an die 100 Kinder jeden Schultag nach Endersbach und zurück fahren!) und braucht öffentliche Zuschüsse.

Dementsprechend stand in der letzten GR-Sitzung ein Zuschuss-Beschluss auf der Tagesordnung. Der Bus fährt nur weiter, wenn Kernen pro Jahr ca. 33.000 € zuschießt. Dasselbe gilt für Weinstadt. Zwar erst ab 2027, das musste aber wegen der langen Ausschreibungsfristen jetzt schon in die Wege geleitet werden.
Der Zuschuss wurde so beschlossen, allerdings sollen die Fahrten am Samstag wegfallen. (Forts. folgt)

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Neuer Versuch mit weitgehend gleichem Text, wieder zensiert, auch nach Anruf bei Fr. Hermann vom Rathaus. K21 darf keine „politischen Beiträge“ bringen.

Lediglich der letzte Absatz mit Webseite blieb drin, nach Intervention vom K21 Pressesprecher

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 20-23 vom 17.5.23 Buslinie 219

Buslinie 219 nach Endersbach: wie geht es weiter?

Schon seit seiner Gründung hat sich K21 für eine Busverbindung von Stetten zur Haltestelle Stetten-Beinstein bzw. zum Schulzentrum Benzach eingesetzt. 2019 wurde dieser Wunschtraum dann Wirklichkeit: die Fa. Schlienz führte die Linie 219 von Stetten zum Bahnhof in Endersbach ein. Und zwar im eigenwirtschaftlichen Betrieb, d.h. ohne die davor üblichen öffentlichen Zuschüsse.
So sehr wir uns über diese neue Linie freuten, so hatten wir doch Bedenken, ob sie sich wirtschaftlich trägt. Zumal die Linie an 2 wesentlichen „Fehlern“ in der Linienführung krankte: zum einen fuhr sie nicht mehr direkt den S-Bahnhof Stetten-Beinstein an. Das war mit der davor bestehenden Schlienz-Linie 116 noch der Fall, die von Esslingen über Stetten, Stetten-Beinstein nach Endersbach fuhr. Allerdings nur zwei Mal am Tag. Aber sie hielt direkt an der S-Bahn!
Zum anderen wurde die Linie in Stetten über die Frauenländerstraße geführt und hielt nicht mehr an der „Diakonie“, wo es eine Umsteigemöglichkeit zum Expressbus gegeben hätte, für alle, die von Endersbach her kommend nach ES hätten weiterfahren wollen.

So kam es, wie es kommen musste: der 219 hat zu wenig Fahrgäste (mit Ausnahme der Schulzeiten, wo inzwischen an die 100 Kinder jeden Schultag nach Endersbach und zurück fahren!) und braucht öffentliche Zuschüsse.

Dementsprechend stand in der letzten GR-Sitzung ein Zuschuss-Beschluss auf der Tagesordnung. Der Bus fährt nur weiter, wenn Kernen pro Jahr ca. 33.000 € zuschießt. Dasselbe gilt für Weinstadt. Zwar erst ab 2027, das musste aber wegen der langen Ausschreibungsfristen jetzt schon in die Wege geleitet werden.
Der Zuschuss wurde so beschlossen, allerdings sollen die Fahrten am Samstag wegfallen. (Forts. folgt)

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Alle K21-Beiträge zu Verkehrsthemen finden Sie auf unserer Webseite www.kernen21.de

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt 21-23 vom 24.05.2023

Erfahrungen im Schienenersatzverkehr (1)

Schon verschiedentlich haben wir hier über Bahn-Streckensperrungen
WN-Cannstatt berichtet. Seit dem 12.5. ist sie Wirklichkeit. Nichts
fährt mehr, keine S-Bahn und kein Regionalexpress. Noch bis Juli soll es
so bleiben.
Der Grund: die Deutsche Bahn (DB) verlegt 1.200 km neue Kabel, damit
ihre Züge mit dem neuen Zugkontrollsystem ETCS fahren können. Ob die
Einführung von ETCS sinnvoll ist, haben wir ja an anderer Stelle schon
erörtert.
Weil diese Strecke eine wichtige Verkehrsachse ist, hat die DB einen
Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen WN und Cannstatt
eingerichtet.
Die Erfahrungen der NutzerInnen sind sehr unterschiedlich. Manche
erzählen von wahren Irrfahrten, wo ortsunkundige Fahrer statt nach
Cannstatt auf der B10 Richtung ES fahren. Andere berichten von komplett
leeren Bussen, weil viele Fahrgäste andere Lösungen gefunden haben
(Auto, Fahrrad, Home-Office) oder weil der Bedarf von der DB falsch
eingeschätzt wurde.
Zwischen WN und ES fahren auch sog. „Verstärkerbusse“. Das sind die
weißen Busse, die dem blauen X20 hinterdreinfahren. Gedacht für
Fahrgäste, die z.B. von WN nach ES und dann mit der S1 weiterfahren nach
Cannstatt/Stgt. Fast immer komplett leer. Hier ist unverständlich, warum
diese Verstärkerbusse nicht in den Takt-Zwischenzeiten des X20 fahren.
Also viertelstündlich in der Hauptverkehrszeit bzw. halbstündlich in den
Nebenzeiten.
Immerhin hat der SEV einen ganz konkreten Vorteil für Kernen: sowohl der
blaue X20 wie auch der weiße SEV halten jetzt am Bahnhof in Rom,
zustätzlich zum Halt in der Karlstraße.
Das bringt allerdings zur Zeit nur einen Vorteil für die Menschen, die
mit der S2 weiterfahren wollen Richtung Schorndorf. Richtung Stuttgart
wird ja noch an der Bahnsteigerhöhung gebaut. (Forts. folgt)
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K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 19-23 vom 10.5.23 Buslinie
219

Buslinie 219 nach Endersbach: wie geht es weiter?
Schon seit seiner Gründung hat sich unser Verein für eine Busverbindung
von Stetten zur Haltestelle Stetten-Beinstein bzw. zu den verschiedenen
Schulen in Weinstadt, insb. Schulzentrum Benzach, eingesetzt. 2019 wurde
dieser Wunschtraum dann tatsächlich Wirklichkeit: die Fa. Schlienz
führte die Linie 219 von Stetten zum Bahnhof in Endersbach ein. Und zwar
im eigenwirtschaftlichen Betrieb, d.h. ohne öffentliche Zuschüsse, so
wie es davor üblich war.
So sehr wir uns über diese neue Linie freuten, so hatten wir doch große
Bedenken, ob sie sich wirtschaftlich trägt. Zumal die Linie an zwei
wesentlichen „Fehlern“ in der Linienführung krankte: zum einen fuhr sie
nicht mehr direkt den S-Bahnhof Stetten-Beinstein an. Das war mit der
davor bestehenden Schlienz-Linie 116 noch der Fall, die von Esslingen
über Stetten, Stetten-Beinstein nach Endersbach fuhr. Allerdings nur
zwei Mal am Tag. Aber sie hielt direkt an der S-Bahn!
Zum anderen wurde die Linie in Stetten über die Frauenländerstraße
geführt und hielt nicht mehr an der „Diakonie“, wo es eine
Umsteigemöglichkeit zum Expressbus gegeben hätte, für alle, die von
Endersbach her kommend nach Esslingen hätten weiterfahren wollen.
So kam es, wie es kommen musste: der 219 hat zu wenig Fahrgäste (mit
Ausnahme der Schulzeiten, wo inzwischen an die 100 Kinder jeden Schultag
nach Endersbach und zurück fahren!) und braucht öffentliche Zuschüsse.
Dementsprechend stand in der letzten GR-Sitzung ein Zuschuss-Beschluss
auf der Tagesordnung. Der Bus fährt nur weiter, wenn Kernen pro Jahr ca.
33.000 € zuschießt. Dasselbe gilt für Weinstadt. Zwar erst ab 2027, das
musste aber wegen der langen Ausschreibungsfristen jetzt schon in die
Wege geleitet werden.
Der Zuschuss wurde so beschlossen, allerdings sollen die Fahrten am
Samstag wegfallen. (Forts. folgt)

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219

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 18-23 vom 4.5.23
Zuschussantrag

Vereinszuschuss für K21 genehmigt
Auf der letzten Sitzung des Verwaltungsausschusses (VA) des Gemeinderats
am Do, 27.4. stand der Punkt „Vereinsförderung – Antrag auf Förderung
von K21 Kernen“ auf der Tagesordnung.
Den Antrag dazu stellten wir im Jan 2023, mit folgender Begründung:
„K21 Kernen ist ein nicht eingetragener Verein zur Förderung eines
zukunftsfähigen ÖPNV und hat keinen Gemeinnützigkeitsstatus.
Der Verein fällt damit unter die Sonderregelung im Teil B der Präambel
der neuen Vereinsförderung, nämlich die Förderung auf Antrag bzw. mit
Vorstellung im Verwaltungsausschuss des Gemeinderates.
Begründung
K21 Kernen wurde im Februar 2011 gegründet, hat 20 Mitglieder und hat
laut Satzung folgende Ziele: „Zweck des Vereins ist die Förderung der
Umweltbildung mit besonderem Schwerpunkt auf der Verbesserung des
Ansehens und der Zukunftsfähigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs
in Kernen und der Region.
In diesem Sinne beschäftigt sich K21 mit allen wesentlichen Verkehrs-
und Mobilitätsthemen: Verbesserung des ÖPNV, insbesondere Busse und
Bahnen, Barrierefreiheit in Bus und Bahn (hier insbesondere die
Barrierefreiheit an den Bahnsteigen der S-Bahn in Rom und
Stetten-Beinstein und die Barrierefreiheit für Menschen mit Handicaps im
Fußgängerverkehr und beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden in der
Gemeinde), mit der Verbesserung des Radverkehrs (z.B. Einsatz für den
Radschnellweg Schorndorf-Stgt.). Und vieles andere mehr.
Zu diesen Themen organisiert K21 auch Aktionen wie Infostände und
Vortrags- und Filmveranstaltungen. Über seine Aktivitäten berichtet der
Verein regelmäßig im Mitteilungsblatt der Gemeinde.“
Eingeladen in die Sitzung war der Vorsitzende von K21 Kernen, Jürgen
Horan. Nach seinem kurzen Bericht über die o.g. Aktivitäten wurde der
beantragte Zuschuss mit 1 Gegenstimme (SPD) vom VA mit großer Mehrheit
genehmigt.

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Zuschussantrag

Der folgende Beitrag für das Mitteilungsblatt Kernen wurde von der
Gemeindeverwaltung komplett zensiert. Mit der Begründung, Vereine
dürften im Mitteilungsblatt nur über ihr Vereinsleben berichten.
Aber was ist ein Bericht über einen Zuschussantrag für den Verein
anderes als ein Bericht über das Vereinsleben?

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 17-23 vom 26.4.23

Vereinszuschuss für K21?
Auf der nächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses des Gemeinderats
steht am kommenden Do, 27.4. der Pkt 4 „Vereinsförderung – Antrag auf
Förderung von K21 Kernen“ auf der Tagesordnung. (19 Uhr, Bürgerhaus).
Den Antrag dazu stellten wir im Jan 2023, mit folgender Begründung:
„K21 Kernen ist ein nicht-eingetragener Verein zur Förderung eines
zukunftsfähigen ÖPNV und hat keinen Gemeinnützigkeitsstatus.
Der Verein fällt damit unter die Sonderregelung im Teil B der Präambel
der neuen Vereinsförderung, nämlich die Förderung auf Antrag bzw. mit
Vorstellung im Verwaltungsausschuss des Gemeinderates.
Begründung
K21 Kernen wurde im Februar 2011 gegründet, hat 20 Mitglieder und hat
laut §3 seiner Satzung folgende Ziele: „Zweck des Vereins ist die
Förderung der Umweltbildung mit besonderem Schwerpunkt auf der
Verbesserung des Ansehens und der Zukunftsfähigkeit des Öffentlichen
Personennahverkehrs in Kernen und der Region“
In diesem Sinne beschäftigt sich K21 mit allen wesentlichen Verkehrs-
und Mobilitätsthemen: Verbesserung des ÖPNV, insbesondere Busse und
Bahnen, Barrierefreiheit in Bus und Bahn (hier insbesondere die
Barrierefreiheit an den Bahnsteigen der S-Bahn in Rom und
Stetten-Beinstein und die Barrierefreiheit für Menschen mit Handicaps im
Fußgängerverkehr und beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden in der
Gemeinde), mit der Verbesserung des Radverkehrs (z.B. Einsatz für den
Radschnellweg Schorndorf-Stgt.). Und vieles andere mehr.
Zu diesen Themen organisiert K21 auch Aktionen wie Infostände und
Vortrags- und Filmveranstaltungen. Über seine Aktivitäten berichtet der
Verein regelmäßig im Mitteilungsblatt der Gemeinde.
Gerne kommen wir in eine Sitzung des Verwaltungsausschuss, um dort
weitere Auskünfte über unsere Aktivitäten zu geben, die unserer Meinung
nach eine Sonderförderung begründen.“
Kommen Sie auch?

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Gemeindeverwaltung komplett zensiert. Mit der Begründung, Vereine
dürften im Mitteilungsblatt nur über ihr Vereinsleben berichten.
Aber was ist ein Bericht über einen Zuschussantrag für den Verein
anderes als ein Bericht über das Vereinsleben?

Bericht von Kundgebung Streckensperrungen

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 16-23 vom 19.04.2023

Bericht von Kundgebung gegen Streckensperrungen
Wie berichtet, beginnt Ende nächster Woche die Sperrung der Bahngleise
zwischen WN und Cannstatt, wg. der Verlegung von 1.200 km neuer Kabel.
Ab 21. April teilweise, vom 12. Mai bis 29. Juli 2023 (!) sogar total.
Dann geht gar nichts mehr.
Gegen diese Streckensperrungen, von denen auch Hunderte PendlerInnen aus
Kernen betroffen sind, hat sich in der Region ein breites Bündnis
verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen gegründet, das für Fr, den
14.4. zu einer Kundgebung vor dem Hauptbahnhof aufrief. Mit dabei aus
unserer Gemeinde war K21 Kernen, der Sozialverband VdK und Bürgermeister
Paulowitsch als Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Rems-Murr.
Im Vorfeld wurden Tausende von Postkarten und Flugblättern mit dem
Aufruf zur Demo an den Bahnhöfen verteilt. Wir verteilten in WN. Unser
Eindruck: die meisten Menschen waren zwar empört über die Sperrungen,
aber vor allem resigniert angesichts der Tatsache, dass die Deutsche
Bahn (DB) gar nichts mehr auf die Reihe kriegt. Und dies auch noch
begleitet wird von einer katastrophalen Informationspolitik der
Bahn-Verantwortlichen.
So war die Beteiligung an der Demo nicht schlecht, ca. 700 Menschen
waren gekommen, darunter auch ein halbes Dutzend Menschen aus Kernen.
Aber, wenn wir ehrlich sind: von dieser Zahl wird sich die DB nicht
beeindrucken lassen.
Als Redner sprach u.a. Udo Rauhut vom VdK Kernen. Er wies darauf hin,
dass die geplanten Sperrungen mit Menschen mit Behinderungen noch
katastrophaler sind wie für alle anderen BahnbenutzerInnen.
Leider müssen wir an dieser Stelle wieder mal betonen, dass das
vergangene, jetzige und zukünftige Chaos im Bahnverkehr der Region durch
den kropfunnötigen Tiefbahnhof verursacht wird, der unseren Bahnverkehr
zerstört statt zu verbessern. Und immer noch gestoppt werden kann. Siehe
auch www.umstieg21.de

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Demo „Wir lassen uns nicht abhängen“ am Freitag 14. April 2023 18 Uhr Stuttgart Hauptbahnhof

Wie mehrfach berichtet, beginnt Ende nächster Woche die Sperrung der
Bahngleise zwischen Waiblingen und Cannstatt, wg. der Verlegung von
1.200 km neuer Kabel. Ab 21. April teilweise, mit massiv eingeschränktem
S-Bahn- und Regional-Verkehr. Vom 12. Mai bis 29. Juli 2023 (!) sogar
total. Dann geht gar nichts mehr. Auch Hunderte von PendlerInnen aus
Kernen sind davon betroffen.
Wie leider immer ist die Informationspolitik der Deutschen Bahn (DB)
katastrophal. So ist (Stand 11.4.) immer noch nicht klar, wann und wie
die DB den Schienenersatzverkehr für die gesperrte Strecke organisiert.
Gegen diese unnötigen Sperrungen – es könnte auch unter dem „rollenden
Rad“ verlegt werden, wie überall auf der Welt im Bahnverkehr üblich,
aber dann täte es länger dauern – hat sich nun (laut WKZ) ein
„Monumentalbündnis“ gegründet. Mit dabei sind – neben Kernen21 und dem
Aktionsbündnis gegen Stuttgart21, Verkehrsinitiativen (z.B. VCD),
Parteien (Linke, SPD) und Gewerkschaften. Sie rufen für Freitag, 14.
April, 18 Uhr, Hauptbahnhof Stuttgart zu einer großen Protestkundgebung
auf. Nehmen Sie zahlreich teil!
Nicht schaden können auch Emails an die Bahnverantwortlichen, unter
kundendialog@bahn.de.
Alternativen
In Kernen haben wir immerhin 2 Ausweichmöglichkeiten: a) Bus 212 bis
Fellbach + weiter mit U1 Richtung Stuttgart. Wahrscheinlich wird die
Straßenbahn ziemlich voll sein.
b) Expressbus X20 bis Esslingen. (Vielen Dank für den Hinweis an Helmut
Kägi). Von dort weiter mit S1 bzw. Regionalexpresszügen RE5 bzw. MEX12 +
16 nach Stgt. Hbf.
Gerne dürfen Sie uns über Ihre Erfahrungen ab nächster Woche berichten.
Kontakt: ebbe.kogel@talk21.com

„Das Trojanische Pferd“ am 13.4. in „Schwanen“ WN
Die ungeschminkte Wahrheit über Stuttgart21 im Dokumentarfilm von Klaus
Gietinger. Beginn: 19:30 Uhr

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Kein Lok-Down zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 14-23 vom 05.04.2023

Sie kennen wahrscheinlich noch den englischen Ausdruck „Lockdown“ aus der Corona-Zeit, das verordnete Herunterfahren oder gar „Schließen“ (= lock) des öffentlichen Lebens. Nun, diese Art von Schließung ist mit unserem Wortspiel nicht gemeint, sondern das ist die leicht satirisch überhöhte Bezeichnung für die geplante Sperrung der Bahngleise zwischen Waiblingen und Cannstatt ab Ende April 2023. Dann werden nämlich – soweit bis jetzt bekannt – nur noch ganz wenige oder sogar vom 12. Mai bis zum 11. Juni gar keine Loks mehr fahren zwischen diesen Bahnstationen. Für alle ÖPNV-NutzerInnen aus Kernen ist das die Hauptachse nach Stuttgart: auf den Fahrten zur Arbeit, zur Schule/Universität und für Freizeitaktivitäten.

Grund der Sperrung sind die geplanten Verlegungen von 1.200 km Kabel entlang der Bahngleise, die für das neue elektronische Zugkontrollsystem ETCS benötigt werden, weil sonst in die Tunnelröhren des Tiefbahnhofs S21 gar keine Züge einfahren können.

Kernen21 hat sich dem kürzlich entstandenen „Bündnis gegen Streckensperrungen zwischen Waiblingen und Cannstatt“ angeschlossen. Wir sind damit in guter Gesellschaft. Mit dabei sind u.a. das Aktionsbündnis gegen S21, das Bündnis Rems-Murr für K21, der Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Deutsche Bahnkundenverband, der SPD-Kreisverband Rems-Murr in Person seines Vorsitzenden Benedikt Paulowitsch, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Rems-Murr und der DGB Region Stuttgart. Täglich kommen weitere Organisationen bzw. MitstreiterInnen dazu.

Das Bündnis ruft nun zu einer Demonstration vor dem Hauptbahnhof in Stuttgart auf. Und zwar für Freitag, 14. April, 18 Uhr. Ab 16:45 Uhr startet am Bahnhof Cannstatt ein Rad-Korso. Das Motto: „Sofortiger Stopp der Sperrungspläne! Keine Totalsperrungen zwischen Waiblingen und Cannstatt“. (Forts. folgt)

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Umbau des S-Bahnsteiges in Rommelshausen

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 13-23 vom 29.03.2023

Im Oktober 2022 begannen am Römer S-Bahnhof die Umbauarbeiten für die
Erhöhung der Bahnsteige auf 96 cm, so dass in Zukunft ein barrierefreier
und ebenerdiger Ein- und Ausstieg aus der S-Bahn möglich ist. U.a.
unsere Initiative hatte sich mit zahlreichen Öffentlichkeitsaktionen
(Zeitung, Radio, Fernsehen), Briefen an die Verantwortlichen und
Aktionen vor Ort dafür eingesetzt. Im Januar 2023 war der Umbau des
Bahnsteigs Richtung Schorndorf fertig. Im März begannen nun die Arbeiten
für die andere Richtung, auf dem Bahnsteig Richtung Stuttgart. (Siehe
unser Foto). Bis Mai sollen diese Arbeiten dann fertig sein und auch
eine neue Aufzugsanlage eingebaut werden.
Bisher blieben die Arbeiten im Zeitplan. Ob auch der Finanzplan
eingehalten werden kann, wird sich noch zeigen. Die Gesamtkosten sind
bisher mit 4,77 Mio € kalkuliert. Davon zahlt das Land rund 2,74 Mio,
Bund + Deutsche Bahn zusammen 0,47 und der Verband Region Stuttgart 1,56
Mio.
Die Umbauarbeiten sind mit einigen Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste
verbunden, da während der Bauarbeiten der Bahnsteig nicht benutzt werden
kann. Allerdings lohnt sich das Ergebnis, wie der erhöhte Bahnsteig
Richtung Schorndorf zeigt.
Leider ist heute schon klar, dass weitere Bahnsteige auf der
Rems-Schiene (z.B. Stetten-Beinstein) in absehbarer Zeit nicht erhöht
werden, da der Moloch Stuttgart 21 die verfügbaren Finanzmittel frisst.

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K21 Kernen für Mitteilungsblatt 12-23 vom 22.03.2023

Komplettsperrung Bahnstrecke Waiblingen-Cannstatt

Bestimmt haben Sie es schon mitbekommen: Ab 21. April wird von der
Deutschen Bahn die Bahnstrecke zwischen Waiblingen und Cannstatt für
mehrere Monate komplett gesperrt. Wegen Kabelarbeiten. Mit massiven
Auswirkungen für alle Bahnfahrenden aus Kernen, die diese Strecke
normalerweise auf dem Weg zur Arbeit, zu Schule/Uni oder für
Freizeit-Fahrten nutzen.
Unser Mitglied Michael Becker hat darüber auf der Montagsdemo vom
13.3.23 gesprochen. Sie können diese Rede auf unserer Webseite
www.kernen21.de nachlesen oder im Internet unter
www.bei-abriss-aufstand.de anschauen bzw. nachhören.
Der Hürdenmelder
Seit einiger Zeit gibt es in Schorndorf einen „Hürdenmelder“. Was ist
das? Die SchorndorferInnen haben sich in ihrem Aktionsplan „Schorndorf
inklusiv“ das Ziel gesetzt, Barrieren im öffentlichen Raum abzubauen.
Nämlich jene Zugangsbarrieren, die Menschen mit Beeinträchtigung daran
hindern, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Laut Statistik haben 8% der Bevölkerung eine anerkannte
Schwerbehinderung. Sie sitzen im Rollstuhl, können nichts oder schlecht
sehen und hören. Oder es fällt ihnen schwer, sich zu konzentrieren. (Auf
Kernen umgerechnet, 8% von 15.000 EinwohnerInnen, wären dies 1.200
Personen).
Seit März 2022 gibt es auf der Webseite www.Schorndorf.de/Inklusion ein
Formular, mit dem Menschen mit Behinderung im Stadtgebiet Barrieren
benennen können.
Wenn eine Barriere angezeigt wird, geht diese Meldung an die Fachstelle
Inklusion. Von dort wird sie an die zuständigen Fachbereiche der
Verwaltung zur Prüfung weitergeleitet. Die Personen, die etwas gemeldet
haben, erhalten eine Rückmeldung. Bei kleineren baulichen Maßnahmen wird
ein Zeitpunkt für die Erledigung genannt, bei größeren Geschichten ein
Erledigungs-Fahrplan.
Wär dies ein Beispiel auch für Kernen?

Rede Michael Becker (K21 Kernen) auf der Montagsdemo vom 13. März 2023

Am 10.03.23 hat die DB PSU [Abkürzung für die DB Projektgesellschaft
Stuttgart–Ulm GmbH] in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass zur
Verlegung von 1.200 Kilometern Kabeln und 70 Gleisquerungen für die
Installation des ETCS Systems für Stuttgart 21 ab dem 21. April die
Strecke Waiblingen- Bad Cannstatt für mehrere Wochen komplett still
gelegt wird. Weitere Vollsperrungen im Umland sollen folgen.
Stuttgart 21 kann ohne ETCS [European Train Control System –
elektronisches System für die Zugsteuerung] nicht in Betrieb. Um die
direkt dem Projekt zuzuordnenden Baukosten runter zu rechnen, wurden die
Tunnelquerschnitte so verkleinert, dass für etablierte Signaltechnik
kein Platz mehr war. Die 460 Millionen Euro, die die geplante
Baumaßnahem [Kabelverlegung] nun kostet, sowie die 200 Millionen, die
für die ersten Zugausrüstungen fällig sind [alle Züge müssen mit dem
neuen ETCS-System ausgestattet werden], zahlt die Allgemeinheit.
Selbstverständlich ohne den Gesamtkosten des Projekts Stuttgart 21
zugeordnet zu werden.
Einen derartigen Einschnitt in den Verkehrsalltag von Zehntausenden von
Bahnpendlern erst 5 Wochen vor Eintreten bekannt zu geben, ohne einen
Ersatzfahrplan für die in Cannstatt und Waiblingen strandenden
Bahnkunden vorweisen zu können, ist eine absolute Unverschämtheit und
nicht hinnehmbar.
Ich fordere die Bahn auf, die geplante Streckensperrung zurückzunehmen.
Ich fordere das Baden-württembergische Verkehrsministerium auf, das ja
schließlich den Regionalverkehr bei der Bahn vertraglich bestellt und
bezahlt hat, ohne Einschränkung auf die Erfüllung zu bestehen.
Ich fordere den Aufsichtsrat der Bahn, der am 30.03.23 in Berlin tagt,
auf, das Projekt Stuttgart 21 einer Wirtschaftlichkeitsprüfung zu
unterziehen, die alle direkten und indirekten Kosten berücksichtigt. Ud
bis dahin einen absoluten Baustopp zu verhängen. Wir erinnern uns – vor
genau zehn Jahren – hatte der Aufsichtsrat der DB für einen Weiterbau
gestimmt, weil der sich angeblich um 77 Millionen Euro gegenüber einem
Projektstopp noch rechnen würde. Diese Marke wurde seitdem um ein
x-faches gerissen.
Auch ohne Streckensperrung herrscht schon genug Chaos an Rems und Murr,
die neuen S-Bahn-Züge laufen nicht störungsfrei, so dass die S3 nur noch
maximal im Halbstundentakt fährt. Wegen des ETCS Einbaus stehen nicht
genug Regionalzüge zur Verfügung, die Ersatzzüge aus den 1970er-Jahren
sind nicht behindertengerecht. Bis zum 17. April werden zwischen
Waiblingen und Schorndorf Gleise erneuert, was ebenfalls mit massiven
Zugausfällen verbunden ist.
Nun schlägt die Stunde der Pharisäer und Heuchler. ch zitiere jetzt mal
aus der StZ vom 11.03.23: „OB Nopper bezeichnete die Ankündigung der
Bahn als Riesenärgernis. Er sagte: Das ist eine ganz bittere Pille,
gerade für die Pendler und Bahn-Nutzer“.
Oh welch geistreiche Erkenntnis. „Es müsse nun ein guter Ersatzverkehr
organisiert werden“. Aha.
Regionaldirektor Alexander Lahl und Verband-Region-Stuttgart
Verbandsvorsitzender Thomas Bopp begrüßen sogar die Baumaßnahmen als
Chance für die Verbesserung der fehleranfälligen Infrastruktur,
allerdings ohne die Beseitigung der unzähligen weiteren Defizite der
Bahn rund um Stuttgart zu fordern. Signalstörungen alleine sind nur ein
Bruchteil der alltäglichen Betriebsstörungen.
Olaf Drescher, der Geschäftsführer der DB PSU, führt an, dass die
gravierenden Eingriffe nicht zu vermeiden waren, ohne zu erwähnen, dass
in der Schweiz unter rollenden Rädern der ETCS Einbau vorgenommen wurde.
Und unser „kritischer Projektbegleiter“, Verkehrsminister Herrmann?
Zeigte sich in einem SWR Interview irritiert, verärgert, sieht einen
herben Schlag für die Pendler und fordert was? Nein, nicht etwa das
denklogische Ende vom gescheiterten Projekt Stuttgart 21, sondern
appelliert eindringlich in der StZ an die Bahn, ihre Zusage einzuhalten
und den S-21-Tiefbahnhof 2025 in Betrieb zu nehmen. Und fordert
ebenfalls die Bahn auf, nun die Ersatzverkehre schnellstmöglich zu
organisieren.
Da ich daran so meine Zweifel habe, dass die Bahn das hinbekommt,
erhoffe ich mir Hilfe aus dem großen Kreis der Stuttgart 21 Befürworter.
Andi Scheuer könnte als Juicer [Selbstständige, die die herumstehenden
Elektro-Roller nachts einsammlen] eine Flotte E-Scooter bereitstellen.
OB Nopper könnte neben seiner Frau auch ein paar Berufspendler in seiner
Kutsche mitnehmen. Der begeisterte Radler Winnie Hermann als
Rikscha-Fahrer die Bahnlücke überbrücken. Christian Lindner im Porsche
sowie Friedrich Merz im Flugzeug böten sich als Eilboten an und Elon
Musk könnte mit seinem Unternehmen Space X einen Shuttle Service
anbieten, der endlich mal seinen Namen verdient.
Da es aber wohl eher auf einen Pendelverkehr mit überfüllten Bussen auf
verstopften Straßen rauslaufen wird, geht die Saat von Autominister
Wissing auf, jegliche Verkehrswende in Richtung Klimafreundlichen
Verkehr zu sabotieren.
Daher bleibe ich bei der Forderung, die Streckensperrung zurück zu
nehmen und lieber „Oben zu bleiben“.

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Dieser Beitrag wurde vom Bürgermeisteramt komplett zensiert!!!

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 11-23 vom 15.03.2023 Bahn-Chaos

Bahn-Chaos in Fortsetzungen (1)
Wenn sogar schon die Stuttgarter Zeitung – normalerweise der Deutschen
Bahn (DB) sehr gewogen – am 10.3 titelt: „Stuttgart droht Bahn-Chaos“,
dann muss tatsächlich großes Ungemach drohen. In der Tat: was die DB
bekanntgab, ist ein richtiges Horror-Szenario: Nach der bereits
erfolgten Ausdünnung der S3 nach Backnang (nur noch halbstündlich) und
den ständigen Gleisarbeiten zwischen WN und Schorndorf, folgt ab 21.4.
eine 4-monatige vollständige (!) Sperrung der Gleise zwischen Cannstatt
und WN, weil Hunderte Kilometer Kabel verlegt werden sollen. Mit einem
Schienenersatzverkehr, von dem wir heute schon wissen, dass er nicht
funktionieren wird. Hunderte von Bahnfahrende aus Kernen werden deshalb
auf das Auto umsteigen müssen, um von hier nach Stuttgart zur Arbeit zu
kommen. Verkehrswende?
Und wozu das alles? In der Stuttgarter Straße in WN (vis-a-vis vom
REMS-Werk) entsteht gerade die Technische Zentrale für die neue
Bahn-Wunderwaffe, das ETCS [European Train Control System]. Mit diesem
elektronischen Zugkontrollsystem soll die zeitliche Abfolge
hintereinander fahrender Züge wesentlich verringert werden. Unser
Mitglied Michael Becker sagte dazu auf der Montagsdemo vom 13.3.
(nachzuhören auf www.bei-abriss-aufstand.de): „ETCS ist notwendig, damit
S21 überhaupt funktioniert. Denn aus Kostengründen wurden dort die
Tunnelquerschnitte so verkleinert, dass mit herkömmlicher Signaltechnik
gar keine Züge fahren können. Dies soll nun im Hauruckverfahren
durchgezogen werden. Die Schweiz brauchte dazu 10 Jahre“. [Und es
funktioniert nicht so wie geplant]
Wegen dieser Vollsperrung gab es nun letzte Wochen einen empörten
Aufschrei aus der Stuttgarter Politik über die schlechte
Informationspolitik der Bahn. Statt klar zu sagen: S21 wird nicht
funktionieren und muss gestoppt werden. Siehe www.umstieg21.de. (Forts.
folgt)

Eine Anmerkung außerhalb des Mitteilungsblattes:

„Zensurorgie“ im Mitteilungsblatt Kernen geht weiter
Vergangene Woche wurde der Beitrag von K21 Kernen fürs Mitteilungsblatt
nur teilweise zensiert, diese Woche (KW 11) fiel sogar der gesamte
Beitrag der Zensur des Rathauses zum Opfer.
Begründung: Es handele sich um „ein politisches Statement, das in den
Leserbriefteil der Zeitung gehört, aber nicht in den Vereinsteil eines
Mitteilungsblattes.“

Obwohl unser originärer Vereinszweck (der schon in unserem Vereinsnamen
zum Ausdruck kommt) die „Förderung eines zukunftsfähigen ÖPNV“ ist,
sollen wir um Mitteilungsblatt der Gemeinde Kernen zu diesen
Vereinsaktivitäten dazu nicht Stellung nehmen können.
Absurd!

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Erneuter Zensurfall im Mitteilungsblatt Kernen

Der Beitrag für K21 Kernen für das MB 09-2023 wurde zensiert, mit der Begründung, dass in Vereinsbeiträgen keine politischen Äußerungen erlaubt seien. Obwohl Berichte über Veranstaltungen eigentlich zulässig sind.

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen Nr. 09-23 vom 1.3.23 Rückblick Reicherter

Rückblick auf Vortrag „Luågåbeidl GmbH & Co KG“

Vergangene Woche, am 24.2., war Dieter Reicherter aus Althütte vor 50 ZuhörerInnen in der Glockenkelter zu Gast. In einem spannenden – und durchaus auch unterhaltsamen Vortrag – trug er Passagen aus den von ihm herausgeklagten Unterlagen zu den Geschehnissen um den brutalen Polizeieinsatz im Stuttgarter Schlosspark am 30.9.2010 vor. Herr Reicherter, ein ehemaliger Staatsanwalt und Richter am Landgericht Stuttgart, war an diesem „Schwarzen Donnerstag“ per Zufall im Park und wurde von den eingesetzten Wasserwerfern, die eine friedliche Demonstration von SchülerInnen auseinandertrieben, „getauft“. Dies erschütterte sein Verständnis von Rechtsstaat und Gerechtigkeit derart, dass er wissen wollte, wer denn dafür verantwortlich gewesen sei.

Ab hier zensiert:

Aus den jetzt vorliegenden Papieren ergab sich dann tatsächlich, dass der damalige Einsatz sehr wohl im Staatsministerium geplant und orchestriert worden war, obwohl der damalige Ministerpräsident Mappus dies im 2011 eingesetzten Untersuchungsausschuss des Landtages immer kategorisch bestritt. Und alle Verantwortung der Stuttgarter Polizeiführung zuschob. (Der damalige Polizeichef Stumpf wurde als „Bauernopfer“ dann auch in den Ruhestand geschickt, da er die Verantwortung für den Einsatz übernommen und sich deshalb der „fahrlässigen Körperverletzung im Amt“ schuldig gemacht hatte).

Mit den Dokumenten wurde nun nachgewiesen, dass MP Mappus im Untersuchungsausschuss nicht die Wahrheit gesagt hatte. Das wäre strafrechtlich relevant gewesen, wenn, ja wenn die Regierung Kretschmann es nicht geschafft hätte, die Herausgabe insgesamt fast 10 Jahre lang zu verzögern. Die Verjährungsfrist für Falschaussagen vor Gericht (und im Mappus-Fall in einem Untersuchungsausschuss des Landtages, der dem Gericht gleichgestellt ist) beträgt fünf Jahre! (Forts. folgt)

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Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs Stuttgart21

Eine neue Analyse zur Leistungsfähigkeit des Stuttgart 21-Tiefbahnhofs wurde aktuell als Positionspapier auf wikireal.org veröffentlicht:
C. Engelhardt, Positionspapier „Stuttgart 21: Der neue Regionalfahrplan ist nicht fahrbar, wie die Vorgängerpläne“, 29.12.2022 (pdf wikireal.org)Schon zum 2. Gutachterentwurf des Deutschlandtakts von 2019 wie auch dem 3. Gutachterentwurf von 2020 hatte WikiReal nachgewiesen, dass die Fahrpläne für den Stuttgart 21-Tiefbahnhof rein theoretische Konstruktionen auf dem Papier sind und in der Praxis unmöglich gefahren werden können.Nun setzt der im Herbst veröffentlichte neue Regionalfahrplan für die Zeit nach Eröffnung von Stuttgart 21 noch eins drauf. Gerechnet wird in dem 8-gleisigen Tiefbahnhof mit bis zu 53,5 Zügen pro Stunde, es ergibt sich selbst bei Berücksichtigung der Doppelbelegungen ein unfahrbarer Belegungsgrad von 94 %:
 


Die aufwändige Auswertung der Belegungsgrade großer Durchgangsbahnhöfe in Deutschland zeigt, dass die alte Bahnhofsplaner Daumenregel, einen Bahnhof für nicht mehr als 50 % Gleisbelegung (Haltezeit plus Ein- und Ausfahrt) der Bahnsteiggleise auszulegen, nach wie vor gilt. Als überlastet bezeichnete Bahnhöfe, für die teils zusätzliche Bahnsteiggleise geplant sind, haben über 50 % Belegungsgrad. Die Grenze der Fahrbarkeit liegt bei rund 60 %.
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Provinielle Lebenswege mit Hagen von Ortloff

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen 07-23 vom 15.02.2023

Zusammen mit der Allmende haben wir für Sonntag, den 26.2.23 den
Eisenbahnromantiker Hagen von Ortloff zu einer Matinée (11 Uhr!) in die
Glockenkelter eingeladen. In der Reihe „Provinzielle Lebenswege“ stellt
die Allmende interessante Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung
vor. So wurden z.B. schon Gotthilf Fischer und Boris Palmer interviewt.
Nun, im Falle des Gastes am 26.2. mussten wir nur bis ins Nachbardorf
Rommelshausen gehen.
Hagen von Ortloff, Jahrgang 1949, verbrachte seine ersten Lebensjahre in
Zwickau und Dresden, bevor er 1960 in die BRD übersiedelte, in die Nähe
von Heilbronn. Seit 1989 wohnt er mit seiner Familie in Rom.
Er studierte an der Fachhochschule für Druck Werbewirtschaft und später
an der Uni Stuttgart Politikwissenschaft, Betriebswirtschaft und
Soziologie.
Ab 1977 arbeitete er als freier Mitarbeiter beim Süddeutschen Rundfunk.
Seinen ersten Eisenbahnfilm machte er 1978 für die Kindersendung
„Durchblick“. Viele Jahre war er auch in der Sportredaktion und in der
Abendschau tätig.
1991 begann die Ausstrahlung der SDR-Sendereihe „Eisenbahn-Romantik“,
welche Hagen von Ortloff erfunden hat und bis 2016 als Moderator
begleitete. Sein Team und er produzierten Filme über das Thema
Eisenbahn, über schöne Eisenbahnstrecken in Deutschland, Europa, aber
auch in Übersee.
Als Eisenbahnromantiker setzte er sich auch für den Erhalt des
Stuttgarter Kopfbahnhofs ein und sprach sich gegen das Projekt Stuttgart
21 aus. Zuletzt in dem Film „Das Trojanische Pferd“, den wir Dezember
2022 zeigten.
Mit Ebbe Kögel unterhält sich Hagen von Ortloff über sein Leben und die
Faszination für die Eisenbahn + zeigt Ausschnitte aus seinen Filmen.
Eintritt: 6 €
Vortrag „Luagabeidl GmbH & Co KG“
Mit Dieter Reicherter (Sprecher Aktionsbündnis gg. S21), Fr., 24.2.,
19:30 Uhr, Glocke

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Lugabeidl GmbH & CoKG am 24.02.2023

K21 für Mitteilungsblatt Kernen Mitteilungsblatt 06-23 vom 08.02.2023

Bei den Diskussionen über Barrierefreiheit kommt es oft vor, dass diese
nur darauf beschränkt wird, dass Menschen mit Rollator oder Rollstuhl
sich einfacher im öffentlichen Raum bewegen können. Also z.B. beim
Einstieg in Bus oder Bahn, beim Überqueren der Straße oder beim Zugang
zu öffentlichen Gebäuden und Geschäften/Arztpraxen.
Barrierefreiheit umfasst aber noch viel mehr. Dazu gehören dann auch
(amtliche) Formulare, die so abgefasst sind, dass sie beim ersten Lesen
verstanden werden können. Nicht nur von Menschen mit Einschränkungen,
sondern auch diejenigen, die Deutsch nicht als Erstsprache haben. Auch
der einfache Zugang zu Webseiten, sei es von Behörden (z.B. Finanzamt)
oder von Firmen gehört mit dazu.
Gerade um diesen letzten Bereich kümmert sich seit einiger Zeit das Büro
für Leichte Sprache der Diakonie Stetten. Dieses Büro bietet sowohl
Privatpersonen, Firmen und Behörden an, (schwierige) Texte in Leichte
Sprache zu übersetzen.
Die Leichte Sprache hat verschiedene Regeln: Nur kurze Sätze. Nur mit
einer Aussage. Nur Aktivsätze. Vermeidung der Möglichkeitsform
(Konjunktiv).
Nach Möglichkeit sollen die Texte dann durch Menschen mit
Lernschwierigkeiten auf ihre Verständlichkeit geprüft werden.
(Ähnliche Regeln gibt es dann auch bei der „Einfachen Sprache“).
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite
www.leichte-sprache-buero.de.
Unsere nächsten Veranstaltungen
Im Februar freuen wir uns auf zwei Veranstaltungen.
Am Freitag, 24.2. (19:30 Uhr in der Glockenkelter) ist der ehemalige
Richter Dieter Reicherter zu Gast, mit seinem Vortrag „Luagabeidl GmbH &
Co“.
Und am Sonntag, 26.2. um 11 Uhr kommt der Römer Hagen von Ortloff zu
einer Matinée in die Glockenkelter und spricht über sein Leben und seine
Begeisterung fürs Bahnfahren.
Bitte Termine vormerken.

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Barrierefreiheit durch leichte Sprache

K21 für Miteilungsblatt Nr. 05-23 für 01.02.2023

Bei den Diskussionen über Barrierefreiheit kommt es oft vor, dass diese
nur darauf beschränkt wird, dass Menschen mit Rollator oder Rollstuhl
sich einfacher im öffentlichen Raum bewegen können. Also z.B. beim
Einstieg in Bus oder Bahn, beim Überqueren der Straße oder beim Zugang
zu öffentlichen Gebäuden und Geschäften/Arztpraxen.
Barrierefreiheit umfasst aber noch viel mehr. Dazu gehören dann auch
(amtliche) Formulare, die so abgefasst sind, dass sie beim ersten Lesen
verstanden werden können. Nicht nur von Menschen mit Einschränkungen,
sondern auch diejenigen, die Deutsch nicht als Erstsprache haben. Auch
der einfache Zugang zu Webseiten, sei es von Behörden (z.B. Finanzamt)
oder von Firmen gehört mit dazu.
Gerade um diesen letzten Bereich kümmert sich seit einiger Zeit das Büro
für Leichte Sprache der Diakonie Stetten. Dieses Büro bietet sowohl
Privatpersonen, Firmen und Behörden an, (schwierige) Texte in Leichte
Sprache zu übersetzen.
Die Leichte Sprache hat verschiedene Regeln: Nur kurze Sätze. Nur mit
einer Aussage. Nur Aktivsätze. Vermeidung der Möglichkeitsform
(Konjunktiv).
Nach Möglichkeit sollen die Texte dann durch Menschen mit
Lernschwierigkeiten auf ihre Verständlichkeit geprüft werden.
(Ähnliche Regeln gibt es dann auch bei der „Einfachen Sprache“).
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite
www.leichte-sprache-buero.de.
Unsere nächsten Veranstaltungen
Im Februar freuen wir uns auf zwei Veranstaltungen.
Am Freitag, 24.2. (19:30 Uhr in der Glockenkelter) ist der ehemalige
Richter Dieter Reicherter zu Gast, mit seinem Vortrag „Luagabeidl GmbH &
Co“.
Und am Sonntag, 26.2. um 11 Uhr kommt der Römer Hagen von Ortloff zu
einer Matinée in die Glockenkelter und spricht über sein Leben und seine
Begeisterung fürs Bahnfahren.
Bitte Termine vormerken.

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Vereinsförderung für K21?

K21 Kernen für Mitteilungsblatt Kernen 03-2023 vom 18.01.2023 Vereinsförderung

Vor Weihnachten beschloss der Gemeinderat neue Förderrichtlinien für die
ortsansässigen Vereine. Eine wesentliche Vorschrift der neuen
Richtlinien besagt, dass die auf 105 Euro im Jahr erhöhte Grundförderung
nur eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Vereinen zu gute
kommt. Für alle anderen – so wie K21 – gilt, dass sie, um eine Förderung
zu bekommen, einen extra Antrag an den Gemeinderat stellen müssen und
dieser dann darüber entscheidet.
Diesen Antrag haben wir nun letzte Woche gestellt. Mit folgender
Begründung: „Der Verein K21 Kernen wurde im Februar 2011 gegründet, hat
20 Mitglieder und hat laut §3 seiner Satzung folgende Ziele: „Zweck des
Vereins ist die Förderung der Umweltbildung mit besonderem Schwerpunkt
auf der Verbesserung des Ansehens und der Zukunftsfähigkeit des
Öffentlichen Personennahverkehrs in Kernen und der Region“
In diesem Sinne beschäftigt sich K21 mit allen wesentlichen Verkehrs-
und Mobilitätsthemen: Verbesserung des ÖPNV, insbesondere Busse und
Bahnen, Barrierefreiheit in Bus und Bahn (hier insbesondere die
Barrierefreiheit an den Bahnsteigen der S-Bahn in Rommelshausen und
Stetten-Beinstein und die Barrierefreiheit für Menschen mit Handicaps im
Fußgängerverkehr und beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden in der
Gemeinde), mit der Verbesserung des Radverkehrs (z.B. Einsatz für den
Radschnellweg Schorndorf-Stuttgart). Und vieles andere mehr. Zu diesen
Themen organisiert K21 auch Aktionen wie Infostände und Vortrags- und
Filmveranstaltungen. Über seine Aktivitäten berichtet der Verein
regelmäßig im Mitteilungsblatt der Gemeinde Kernen. Gerne kommen wir in
eine Sitzung des Verwaltungsausschuss, um dort weitere Auskünfte über
unsere Aktivitäten zu geben, die unserer Meinung nach eine
Sonderförderung begründen.“
Wir sind gespannt, wie unser Antrag entschieden wird.

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Bericht zum Jahresrückblick am 21.12.2022

K21 Kernen für Mitteilungsblatt 02.23 am 11.01.2023

Am 21.12. trafen wir uns im „Burgstüble“ zu unserem Diavortrag auf die
Ereignisse der Jahre 2020 – 2022. 20 Interessierte waren gekommen.
Ganz aktuell gab es von unserem Mitglied Michael Becker, der zusammen
mit unserem Vorsitzenden Jürgen Horan regelmäßig die Stuttgarter
Montagsdemos moderiert (in der Winterzeit immer um 18 Uhr auf dem
Kleinen Schlossplatz), einen Bericht über den Betrugsverdacht beim Bau
der Filstalbrücke auf der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm.
Die Kosten der Filstalbrücke liegen beim Dreifachen des ursprünglich
Veranschlagten, für die gesamte Neubaustrecke sind sie auf das Doppelte
gestiegen. Aufgrund der Kostensteigerungen für die Brücke ermittelt nun
die Staatsanwaltschaft wegen Betrugsverdacht gegen die beteiligten
Baufirmen.
Leider reiht sich dies in eine lange Reihe von Skandalen ein, die das
Projekt Stuttgart 21 seit Baubeginn begleiten.
Mehr dazu hören Sie bei unserer Veranstaltung am Freitag, 24. Februar
2023. Dieter Reicherter, früher Vorsitzender Richter am Landgericht
Stuttgart und heute einer der Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21,
kommt um 19:30 Uhr in die Glockenkelter. Thema seines Vortrags
„Luagabeidl GmbH & Co KG“.
Eine weitere Veranstaltung, wo es (am Rande) auch um Stuttgart 21 geht,
folgt am Sonntag, 26. Februar 2023. Bei einer Matinee um 11 Uhr ist der
Erfinder und jahrzehntelange Moderator der bekannten SWR-Sendung
„Eisenbahnromantik“ in der Glockenkelter zu Gast: Hagen von Ortloff aus
Rommelshausen spricht über seinen Lebensweg.

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Tipps zum Jahresende 2022 und S-Bahnsteig Rommelshausen

Expressbus
Ein letzter Tipp zum Jahresende, angesichts des herrlichen Winterwetters. Fahren Sie doch mit dem X20 zur Haltestelle „Katzenkopf“ (Katzenbühl, der Esslinger Wertstoffhof). Inzwischen auch mit Hochbord zum Aus- und Einsteigen. Von dort können sie fast ebenerdig zum Kernenturm und zum Jägerhaus wandern.
Von der Haltestelle „Diakonie“ kostet es nur den Kurzstreckentarif von 1,60 €. Von der Römer Haltestelle Karlstraße sind es 2,60 Euro. Probieren Sie es einfach mal aus.

S-Bahn-Station Rom
Wir freuen uns über den vor kurzem fertiggestellten erhöhten Bahnsteig an der S-Bahn in Rom in Fahrtrichtung Schorndorf. So dass endlich, nach 10 Jahren, ein gefahrloser Ein- und Ausstieg möglich ist. Gut, erst mal nur für eine Richtung. Aber die Gegenrichtung soll ja im neuen Jahr folgen. Ein Dank an alle, die dazu beigetragen haben!
Es fehlt allerdings noch die Erhöhung der Bahnsteige in Stetten-Beinstein und auf weiteren Bahnhöfen der Rems-Strecke Richtung Schorndorf. Ob es auch wieder 10 Jahre dauert, bis das gemacht wird?

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