Barrierefreiheit

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

Sie haben es sicherlich schon bemerkt: wenn Sie durch unsere Gemeinde gehen, sind immer öfters Menschen zu sehen, die mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs sind. Das liegt zum einen daran, dass die Zahl derjenigen zunimmt, die auf diese Hilfsmittel angewiesen sind. Aber es zeugt auch von einem neuen Selbstbewusstsein von Rollator- und RollstuhlfahrerInnen, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen und zu bewegen.

Dies hat weitreichende Konsequenzen für den öffentlichen Straßenraum, für Geschäfte und für öffentliche Einrichtungen. Denn bei allen Planungen und Umbaumaßnahmen ist die barrierefreie Erreichbarkeit mitzudenken. Dass dies früher nicht so der Fall war, zeigt unser Foto vom Eingang der Verwaltungsstelle in Stetten, wo ein Randstein, der optisch vielleicht ansprechend ist, für Rollstühle und Rollatoren ein großes Hindernis darstellt.

Nun hat sich unsere Gruppe Kernen21 schon vor Jahren dieses Problems angenommen und bei zahlreichen Rundgängen mit Betroffenen und den verantwortlichen PlanerInnen immer wieder auf die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum hingewiesen. Die Erfolge sind deutlich sichtbar, z.B. beim Umbau der Klosterstraße. Damit ist Kernen sicherlich zur Vorbildgemeinde im Rems-Murr-Kreis geworden.

Das heißt aber nicht, dass es keinen Verbesserungsbedarf gäbe. Dies zeigen die aktuellen Diskussionen über die Anschaffung eines behindertengerechten Toilettenwagens. Dazu mehr nächste Woche

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