400. Montagsdemo gegen Stuttgart21

400!
Am 15.1. fand vor dem Hbf die 400. Montagsdemo statt. Anlass für viele Massenmedien, darüber zu berichten. Die Frankfurter Rundschau schreibt am 12.1. unter der Überschrift „Wenn der Profit die Politik bestimmt“: „Am 26.1. tagt der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn und er dürfte sich, wenn kein Geistesblitz vom Himmel fällt, wieder weigern, die Notbremse zu ziehen und den Bau des Tiefbahnhofs zu stoppen. Man kann dies als Lehrstück betrachten. Weit über die lokale Bedeutung hinaus sagt es uns etwas über die Mechanismen staatlichen Handelns – und über die schwer durchschaubaren Kräfte, die dieses Handeln zum Desaster werden lassen. Immer wieder befreien sich große Bauvorhaben scheinbar ganz von selbst aus den finanziellen und zeitlichen Dimensionen, von denen die gutgläubige Öffentlichkeit am Anfang ausgegangen ist. Dabei fällt auf: Die öffentlichen Projektträger und die Bürokratien, die hinter ihnen stehen, verfügen strukturell über ein beachtliches Beharrungsvermögen. Die Psychologie der Institutionen und Verantwortlichen begreift es womöglich als Gesichtsverlust, wenn ein einmal auf die Schiene gesetzter Zug Richtung Abstellgleis geschoben wird. All das wäre sehr wohl zu stoppen. Doch mehr noch als bei anderen Großprojekten sind in Stuttgart wirtschaftliche Interessen im Spiel – Profite von Baufirmen und [Immobilien-]Investoren.“
Besserwisser hatten Recht
Unter diesem Titel berichtet die WKZ am 18.1. über ein Interview mit S21 Gegnern aus dem Rems-Murr-Kreis, darunter 2 Aktive von K21 Kernen. Den vollständigen Artikel finden Sie auf unserer Webseite www.kernen21.de
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