Regionalverkehrsplan / Katzenbühl

Neu: Relex-Halt am „Kaddsabiil“
Der Verband Region Stuttgart (VRS), der für den Betrieb des Expressbusses X20 zuständig ist, gab letzte Woche bekannt: Ab 11. Juni 2017 (der Sonntag nach Pfingsten) wird am „Kaddsabiil“ (Katzenbühl) eine sog. Bedarfshaltestelle eingerichtet. Der „Kaddsabiil“ ist der höchste Punkt zwischen Stetten und Esslingen, dort, wo sich der Wertstoffhof der Stadt Esslingen befindet. Was heißt „Bedarfshaltestelle“? Der Bus hält nur, wenn ein Fahrgast ein- oder aussteigen will. Dies muss dem Busfahrer/der Busfahrerin rechtzeitig signalisiert werden, entweder im Bus durch Drücken des Stop-Signals oder, wenn jemand bei der Haltestelle wartet, durch rechtzeitiges Heben des Armes, so dass Fahrer/Fahrerin wissen, dass jemand einsteigen will. Das ist eine tolle Sache, kann doch vom „Kaddsabiil“ aus bequem zu Kernenturm oder Segelflugplatz/Jägerhaus gewandert werden. Sie können auch von ES aus den Buggl hochfahren, oben aussteigen und dann durch den Wald nach Stetten wandern. Eine schöne Strecke. Wir hatten ja schon zum Start des Relex dem VRS den Vorschlag für diese Haltestelle gemacht, jetzt freuen wir uns sehr, dass dieser Vorschlag aufgegriffen wird.
Unsere Vorschläge zum Regionalverkehrsplan RVP (5 und Schluss)
Neben den bereits veröffentlichten Vorschlägen zu ÖPNV und Radverkehr haben wir im Rahmen der Anhörung zum RVP auch Einspruch gegen den Nordostring eingelegt, der vierspurig LB und WN/Fellbach miteinander verbinden soll. Er führte mitten durch wertvolle Landwirtschaftsflächen des Schmidener Feldes. Viele Hektar bester Ackerböden würden auf beiden Seiten des Neckars vernichtet. Nach Plänen aus Berlin soll gleichzeitig die B29 zu einer durchgängig 4-spurigen Kraftfahrstraße zwischen Stuttgart und Augsburg ausgebaut werden. Dies würde auch unsere Gemeinde schwer belasten, führt doch die B29 direkt an unserer Markungsgrenze entlang. Stellen Sie sich mal vor, was dann morgens in der Römer Ortsdurchfahrt los wäre, wenn der Regionalverkehr, um der verstopften B29 zu entgehen, durch die hiesige Hauptstraße führe. Deshalb wäre es auch wichtig, dass der Kernener Gemeinderat sich mit einer Resolution entschieden gegen die NO-Ring positioniert.
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