Vorschläge Regionalverkehrsplan / Gleise für Remsbahn / Radschnellweg

Unsere Vorschläge zum Regionalverkehrsplan (3)
Vor 2 Wochen hatten wir damit begonnen, unsere Anregungen für den Regionalverkehrsplan (RVP) der Region Stuttgart vorzustellen, der gegenwärtig in den politischen Gremien des Verbands Region Stuttgart diskutiert wird.
Neben dem Vorschlag, eine ÖPNV-Osttangente von Ludwigsburg bis zum Flughafen zu schaffen, die wir in den letzten beiden MBs dargestellt haben, machten wir weitere Vorschläge:
Ausbau des 3. Gleises für die Remsbahn.
Begründung: Seit Jahrzehnten werden Flächen für ein mögliches 3. Gleis auf der Remsbahn vorgehalten, die nicht überbaut werden dürfen. Wenn dieses Gleis gebaut würde, dann käme es zu weniger Verspätungen auf der Strecke, weil die S-Bahn S2 nicht mehr auf die schnellen IREs und ICE warten müsste, damit diese überholen können.
Außerdem ergäben sich dann mehr technische Möglichkeiten für die Erhöhung bzw. den barrierefreien Ausbau der S-Bahn-Haltepunkte Rommelshausen, Stetten-Beinstein, Winterbach und Weiler, da mögliche überbreite Güterzüge auf dem 3. Gleis fahren könnten und nicht an den vorhandenen (bzw. dann erhöhten) Bahnsteigen entlanggeführt werden müssten. (Nachbemerkung: Nach vielen Jahren hat die Deutsche Bahn ja Planungen für den barrierefreien Ausbau der Bahnsteige in Rom in Auftrag gegeben. Wenn der Bau eines 3. Gleises möglich wäre, hätten wir hier – wie auch in Stetten-Beinstein – mehr Planungsalternativen.
3. Radschnellweg Schorndorf – Stuttgart
Im Remstal findet im Jahr 2019 die Interkommunale Gartenschau IKG statt, an der 16 Kommunen zwischen Essingen und Neckarrems teilnehmen. Zur Vorbereitung dieses ungewöhnlichen Ereignisses haben sich die beteiligten Kommunen zu einer Gartenschau-GmbH mit Sitz in Schorndorf zusammengeschlossen.
Durch diese Koordinations-Struktur wären ideale Voraussetzungen gegeben, um die gemeinsame Bewerbung bzw. die Planungen für einen kreuzungsfreien Radschnellweg zwischen Schorndorf und Stuttgart voranzutreiben. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat dazu ein Zuschussprogramm aufgelegt. Deshalb schlagen wir vor, dass die Region in Zusammenarbeit mit den Remstal-Kommunen diesen Radschnellweg aktiv unterstützt. (Fortsetzung folgt)
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