Die Zukunft unserer S-Bahn (Teil 6)

Im Mai veröffentlichte die WKZ eine Serie über die Geschichte und Zukunft unserer S-Bahn, u.a. auch über ein Gespräch mit Bahnexperten aus dem S21-Widerstand. Zur Vorbereitung des Treffens hatten wir ein Positionspapier erarbeitet, aus dem wir heute den 6. Auszug veröffentlichen:
Wohlfühlbahnhöfe im Remstal?
Für das  2019 geplante „Grünprojekt Remstal“ hat die Deutsche Bahn (DB) den beteiligten Kommunen sog. „Wohlfühlbahnhöfe“ versprochen. Wer die heutige Situation an den Bahnhöfen kennt, kann über diesen Ausdruck nur bitter lachen oder den beliebten schwäbischen Ausdruck „Luagabeidl“ gebrauchen. Die Bahnhöfe im Rems-Murr-Kreis sind zu reinen Haltepunkten verkommen. Keine Orte mehr zum Sich Treffen, Aufhalten, Kommunizieren. Dreckig und ungepflegt, keine Orte mit einem Willkommenssignal. Ein katastrophaler Eindruck auch für BesucherInnen des Remstals, die als TagestouristInnen zu uns kommen. Der Gipfel der Unverschämtheit der DB ist aber, dass sie nun für ihre verkommenen Bahnhöfe (z.B. in Rom) auch noch Bahnhofspaten aus der Bevölkerung sucht, die ehrenamtlich den Dreck wegmachen sollen, für dessen Beseitigung wir eigentlich mit unseren Fahrkarten und Steuergeldern bezahlen.
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