„Luagabeidl“ – Kostensteigerungen und kein Ende

Donnerstag, 13.12.2013

Ein Kommentar des K21-Kernen Pressesprechers Ebbe Kögel:

Nach der Sitzung des Bahnvorstandes am Mi, 12.12.12 kommen nun die neuesten Kostenberechnungen auf den Tisch. Ob sie dieses Mal stimmen? Die Stuttgarter Zeitung brachte am Do, 13.12.2012 eine aufschlussreiche Zusammenstellung auf S. 19:  „Der Tiefbahnhof: Chronik einer Kostenexplosion„.
Darin sind die ganzen Lügen und Täuschungsmanöver der letzten Jahre von Grube und Co aufgelistet. Für diese Herren fällt mir ein schönes schwäbisches Wort ein: Luagabeidl. Wenn die Verantwortlichen der Bahn Schwäbisch verstünden, könnte man umgangssprachlich zu ihnen sagen: Ihr liaged, wenner d’Gosch uffmached!
Noch schlimmer ist allerdings, dass sich unsere PolitikerInnen das alles gefallen lassen und von der Bahn wie Zirkusbären am Nasenring durch die Manege gezogen werden. Unabhängig davon, wie unsere VolksvertreterInnen zum verkehrspolitischen Nutzen dieses Projektes stehen, müssten sie eigentlich sagen: jetzt reichts, wir lassen uns doch von diesen Bahnmanagern nicht länger verarschen.
Stattdessen gibt es nur Durchhalteparolen, gespielte Empörung und weitere Lügen (z.B. SPD-Schmiedel: „Ausstiegskosten bei 3 Milliarden Euro“). Ein unwürdiges Schauspiel. Man fühlt sich an eine Bananenrepublik erinnert.

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