Klaus Gietinger (Frankfurt22) – Vortrag am 12.11.

Am kommenden Montag hat die Allmende Stetten im Rahmen ihrer Talkshowreihe „Provinzielle Lebenswege“ den Frankfurter Verkehrsexperten Klaus Gietinger eingeladen. Gietinger, Jahrgang 1955, wuchs in Lindenberg im Westallgäu auf und wurde zuerst als Regisseur bekannt, u.a. mit dem Film „Daheim sterben die Leut“ (der am So, 11.11. um 11 Uhr im Musikvereinsheim gezeigt wird) und mit Tatort-Krimis. Er lebt seit Jahrzehnten in Frankfurt und ist dort einer der Sprecher der Verkehrs-Initiative Frankfurt22, www.frankfurt22.de. Auch in der Mainmetropole wurde 1997 auf Initiative des damaligen Bahnchefs Dürr ein Kellerbahnhof geplant. Ebenfalls mit dem Hintergrund, freiwerdende Gleisflächen mit hohem Gewinn an Grundstücksspekulanten veräußern zu können. Auch in Ffm wurde argumentiert, dass ein Kopfbahnhof und das damit verbundene Wenden altmodisch sei und den Verkehr behindere. Dabei kennen alle Verkehrsarten das „Kopfmachen“ am Ziel. Passagier- und Handelsschiffe zum Beispiel brauchen keine „Durchgangshäfen“, ebenso wenig haben Flugzeuge beim An- und Ausdocken an den Airport-Terminals „Durchgangsstatus“. Und selbst des Deutschen liebstes Kind, das Auto, wird morgens rückwärts aus der Garage gefahren. Die Bürgerinitiative Frankfurt22 erarbeitete ein Alternativkonzept „Kopfbahnhof mit Köpfchen“ und brachte damit den Kellerbahnhof zu Fall. Gietinger schrieb außerdem „Totalschaden – Das Autohasserbuch“, in dem er argumentiert, dass das Auto eine Massenvernichtungswaffe (und Droge) ist: seit 1945 starben in Deutschland 800.000 Menschen im Autoverkehr. Na, wenn das keine interessante Diskussion gibt: Mo, 12.11., 20 Uhr, Musikvereinsheim Stetten, Frauenländerstraße. Eintritt: 5 Euro.

Unsere nächste K21-Sitzung: Mi, 14.11., 20 Uhr, Musikvereinsheim.

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