Stimmen aus unserer Gemeinde zu S21

Bei S21 wird von den Befürwortern ja oft behauptet, es sei ein „Fortschrittsprojekt“. Dazu ein paar Gedanken: Es sind diese Freunde des Fortschritts, die uns vor 40 Jahren erzählt haben, als wir damals gegen die Atomkraftwerke demonstrierten, dass wir AKW-GegnerInnen wieder wie „Affen auf den Bäumen“ leben wollten. Heute, nach Hunderttausenden von Toten und Krüppeln der Reaktorkatastrophen, schalten die Parteifreunde der Fortschrittsfreunde von damals die tödlichen Atomkraftwerke ab.
Allerdings ist nun eine neue Generation von „Fortschrittsfreunden“ aus CDUSPDFDP am Werk, die uns erzählen wollen, dass die in den letzten Jahrzehnten erfolgte systematische Zerstörung der Bahninfrastruktur in der Fläche und beim Güterverkehr und der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für Geschäftsreisende unser neuer „Fortschritt“ sei. Die PendlerInnen, das „gemeine Volk“ der Bahnreisenden (und 90% der Kundinnen des Hauptbahnhofs), auch Hunderte aus Kernen, werden dafür jeden Tag in proppenvolle Züge gestoppt und sollen mit ihren Steuergeldern den unsinnigen Tiefbahnhof bezahlen. Geplant wurde und wird dies alles von Bahnchefs, die allesamt aus der Luftfahrt- und Autoindustrie kommen. Herr Grube z.B., früher Airbus und Daimler, war ein wichtiger Architekt der „Welt-AG“ des Daimler-Konzerns (mit Chrysler und Mitsubishi). Auch ein gescheitertes „Fortschritts“-Projekt, bei dem zweistellige Milliardenbeträge in den Sand
 gesetzt wurden. Wollen wir unsere Zukunft (im Bahnverkehr und überhaupt) diesen „Herren des Fortschritts“ anvertrauen?“ Ebbe Kögel, Heimatforscher, Stetten.

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