Wieder S-Bahn-Unfall an der S-Bahnstation in Rommelshausen

Am Do 4.4. hat es wieder einen Unfall am S-Bahnsteig Richtung Schorndorf gegeben. Ein 10-jähriger Junge ist beim Einsteigen an der nassen Kante abgerutscht und in den Spalt zwischen S-Bahn und Bahnsteigkante gefallen. Zum Glück sind Sohn und die ihn begleitende Mutter mit dem Schrecken davongekommen: sein Ranzen hat ihn gestoppt und es gab nur ein blaues Schienbein und eine zerrissene Hose. Die Eltern haben sich nun an die Verantwortlichen der Deutschen Bahn (DB) gewandt.

Dringender Appell

Hier nochmal unser dringender Appell: Wenn Sie einen derartigen Vorfall beobachten, ziehen Sie die Notbremse (direkt neben der Tür). Auch wenn sich nachher herausstellt, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Selbst auf die Gefahr hin, sich den Ärger von Mitreisenden zuzuziehen, weil der Zug dann eine Weile steht.

Nur wenn jemand die Notbremse zieht, wird der Vorfall den DB-Verantwortlichen in Stuttgart gemeldet. Sonst können diese hinterher immer behaupten (und das tun sie auch!), von Unfällen in Rom oder Stetten-Beinstein sei ihnen nichts bekannt. Bei Einsatz der Notbremse ermittelt auch die Bahnpolizei. Diese ist einigermaßen unabhängig von der DB.

Wenn es nicht gemeldet wird (und auch keine Zeugen mehr aufzutreiben sind), kann das auch böse ausgehen. Wenn sich nämlich später herausstellen sollte, dass erhebliche Spätfolgen (auch psychische, besonders bei älteren Leuten) auftreten. Dann macht die Bahn das 3-Affen-Spiel: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.

Und noch etwas – auch wenn dies jetzt blöd klingt: Fotografieren Sie (mit dem Handy) den Unfall und stellen den Verunfallten bzw. uns das Foto zur Verfügung. Denn bisher gibt es leider noch keine Beweisfotos der vielen Unfälle, mit denen die Bahn zusätzlich unter Druck gesetzt werden könnte.

Unsere nächste Sitzung
Do, 18.4., 18.30 Uhr, „s’Burgstüble“ Stetten

 

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