Jahresrückblick 2013

Das vergangene Jahr war wieder ereignisreich und spannend. Hier ein kleiner Jahresrückblick. Im dritten Jahr seines Bestehens hat K21 Kernen – Verein zur Förderung eines öffentlichen Personennahverkehrs insgesamt 17 Sitzungen abgehalten, jeweils mit 10 bis 25 TeilnehmerInnen. Wir organisierten 2 Veranstaltungen, mit dem Verkehrsexperten Peter Reinhart und dem Brandschutzexperten Hans Heydemann, 2 Flugblattaktionen an der S-Bahn Stetten-Beinstein (Flugblatt zum S-Bahn Chaos) und beim Martinimarkt. Wir beteiligten uns aktiv an der „Initiative Barrierefreiheit“ der Diakonie, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten, um den barrierefreien Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Gebäuden und Einkaufsmöglichkeiten zu verbessern. Hier liegt leider noch viel im Argen, nicht nur für RollstuhlfahrerInnen, sondern auch für Menschen mit Rollator und Eltern mit Kinderwagen. Im Mittelpunkt dieser Aktivitäten stand eine S-Bahn Fahrt mit Rollis und einem Blinden zwischen Grunbach und Schorndorf, die zahlreiche Defizite aufdeckte. Des weiteren ein Dorfrundgang in Stetten zur Barrierefreiheit (zusammen mit dem Seniorenrat) mit einer ausführlichen Fotodokumentation, die dem Bauamt der Gemeinde bei einem Treffen übermittelt wurde und einer Pressekonferenz zu demselben Thema. Nicht zuletzt ein Gespräch mit Herrn Hantel, dem Leiter des Bereichs „Station und Service“ der Deutschen Bahn, um ihn mit einer langen Liste auf die katastrophalen Zustände auf der Rems-Bahn und den hiesigen Bahnhöfen aufmerksam zu machen. Darüberhinaus beschäftigten wir uns mit der Verbesserung des Busverkehrs und der elektronischen Anzeige von Umsteigeverbindungen in Bussen und Bahnen. Regelmäßig nehmen rund 20 Personen aus Kernen an den wöchentlichen Montagsdemos am Hauptbahnhof teil, 4 Mal wurde die Montagsdemo von Mitgliedern unserer Gruppe moderiert, 1 Mal gab es dort einen Redebeitrag unseres Pressesprechers vor 2000 ZuhörerInnen. K21 Kernen beteiligt sich aktiv an dem Rems-Murr-Bündnis gegen Stuttgart21 mit ingesamt 8 Ortsgruppen. Und auch das gesellige Beisammensein kommt nicht zu kurz, mit Festen und einer Kanufahrt auf der Jagst. Und der Ausblick für 2014? Hoppe, hoppe Reiter, der Widerstand geht weiter!
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