Die Zukunft unserer S-Bahn (Teil 4)

Im Mai veröffentlichte die WKZ eine Serie über die Geschichte unserer S-Bahn. Als letzter Artikel am 10.6.: „Man wird ja wohl mal träumen dürfen“, ein Gespräch mit Bahnexperten aus dem S21-Widerstand zur Zukunft der S-Bahn. Zur Vorbereitung des Treffens hatten wir ein Positionspapier erarbeitet, aus dem wir heute den 4. Auszug veröffentlichen:Überlastung der Rems-BahnFür einen leistungsfähigeren Nahverkehr bräuchten wir für die S-Bahn den Viertelstunden- und für Regionalzüge grundsätzlich einen Halbstundentakt, nicht nur in der Hauptverkehrszeit. Das geht aber nicht auf der Rems-Bahn, da sie bereits zu 70% ausgelastet ist (ohne Güterverkehr!). Das Problem hier ist der sog. Mischverkehr, d.h. S-Bahn, Fern- und Güterverkehr fahren auf demselben Gleis. Eine Lösung wäre die Schaffung von zusätzlichen Überholmöglichkeiten bzw. der Bau eines 3. bzw. 4. Gleises. Aber: die DB hat in den letzten Jahrzehnten aus Kostengründen Weichen und Überholmöglichkeiten abgebaut und die Flächen, die für ein 3. Gleis benötigt würden, wurden verscherbelt und zugebaut. Ein weiteres Problem der Remsstrecke: ab Aalen-Goldshöfe wird sie eingleisig. Deshalb hülfe eine Beschleunigung bis Schorndorf nur bedingt, da es regelmäßig vor Aalen zum Zugstau käme. (Fortsetzung folgt).

Termine

Do, 25.7., 20 Uhr, Kulturhaus Schwanen WN: SPD-Streitgespräch zwischen dem S21-Gegner Frank Distel von den Fildern und dem S21-Hardliner Harald Raß aus Fellbach. Das wird sicher spannend! Mo, 29.7., 18 Uhr, Kulturhaus Schwanen, WN: Vortrag von Prof. Heiner Monheim – Verkehrswende in Stadt und Land (zu den Themen aus dem o.a. Positionspapier).

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